Cinema Concetta Filmförderung

 

 

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Riedstadt, den 8. Oktober 2018

 

Satirische Kurzfilme im Kinoclub

 

Kooperation mit Rüsselsheimer Filmtage ermöglicht
ein „Best-Of“-Programm am 24. Oktober

 

In diesem Jahr hat sich der Kinoclub der BüchnerBühne Riedstadt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Rüsselsheimer Filmtage mit den Aktiven rund um die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung zusammengetan. Praktisches Ergebnis der neuen, freundschaftlichen Kooperation ist jetzt ein ganz besonderer Filmabend im Theatersaal der BüchnerBühne in Riedstadt-Leeheim (Kirchstraße 16). Am Mittwoch, 24. Oktober um 19:30 Uhr präsentiert das Theater ein Best-Of-Programm mit einem Querschnitt aus den preisgekrönten satirischen Kurzfilmen der letzten 25 Jahre.

 

Der Eintritt ist wie immer im Kinoclub frei. Kinogäste spenden lediglich, was ihnen das Programm wert ist. Das Theatercafé als Treffpunkt der Kinofreunde öffnet bereits um 19:00 Uhr.

I:Press18b.büchbühn_kino_cinema_concetta.docx

Das nächste Best of
mit den Preisträgern der letzten 25 Jahre:

 

Kinoclub Riedstadt

Mittwoch, den 24.10.2018

Café-Öffnung 19:00 Uhr

Filmbeginn 19:30 Uhr

https://buechnerbuehne.de/kino.html#extra

KINOSTART „Wunder der Wirklichkeit“

Die „Wunder der Wirklichkeit“ erleben nach verschiedenen Festival-Aufführungen nun am 24. Mai ihren offiziellen Kinostart und werden (neben Aufführungen in Köln, München, Kassel, Hannover und Berlin) zunächst einmal schwerpunktmäßig in verschiedenen Städten der Rhein-Main-Region laufen. Die Kinos und die Start-Termine finden sich hier: http://www.realfictionfilme.de/filme/wunder-der-wirklichkeit/index.php?id=127 – die genauen Einsatztage und die Uhrzeiten verrät dann ein Blick auf die Seiten der jeweiligen Kinos.

25 Jahre Cinema Concetta

 

Wie Rüsselsheim zur Kapitale des satirischen Kurzfilms wurde

 

In diesem Dezember jährt sich zum 25. Mal die Gründung der Rüsselsheimer Cinema Concetta Filmförderung, einer Stiftung bürgerlichen Rechts (SbR). Den Anstoß dazu lieferte ein tragisches Unglück: Das gleichnamige Filmteam um Martin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz fand mit 25 weiteren Menschen kurz vor Weihnachten beim Absturz eines Flugzeugs den Tod. Bei dem Flug sollten in der Kabine letzte Szenen zur Satire „Bunkerlow“ gedreht werden. Die mit der Stiftung an das Genre anknüpfenden Rüsselsheimer Filmtage haben der Gattung des satirischen Kurzfilms zu neuer Bedeutung verholfen und vielen jungen Künstlern einen Karriereweg eröffnet.

 

Seit 1994 füllt sich alljährlich im Juni das Rüsselsheimer Stadttheater zum Festival mit Besuchern aus der Stadt und dem weiten Umkreis, wenn die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der gemeinnützigen Stiftung eine Auswahl von in der Regel 20 Filmen vorführen. Diese haben davor eine strenge Auslese durch die kompetente Jury der Filmförderung erfahren; die Auswahl ist erfahrungsgemäß aus einer Vielzahl eingesandter Arbeiten von meist guter Qualität zu treffen. Die drei Siegerfilme bestimmt zum Schluss das Publikum mit seinem Votum. Der erste Preis in Höhe von 5000 Euro wird aus den Erträgen des Stiftungskapitals finanziert, die Plätze zwei und drei sind mit 2000 und 1000 Euro dotiert. Aktuell werden sie von den Hauptsponsoren Opel und den Stadtwerken Rüsselsheim bereitgestellt.

 

Gestartet war das Festival zunächst als eintägige Samstags-Veranstaltung mit Party-Ambiente ums Theater. Längst musste das Programm auf den Freitag zuvor ausgeweitet werden, um dem gestiegenen Publikumsinteresse Rechnung tragen zu können. Bis heute hat die Stiftung rund 185.000 Euro an Preisgeldern vergeben, und gut 31.000 Besucher sahen über 400 Filme. Die Siegerfilme erreichen über die Rüsselsheimer Filmtage hinaus  – die viele auch als einen inoffiziellen Höhepunkt des Kultursommers der Stadt sehen – ein weiteres Publikum, wenn sie als „Best-of“-Rolle deutschlandweit auf Tournee geschickt werden. Damit entsprechen sie dem Anliegen der Cinema Concetta Filmförderung, das Kulturgut des satirischen Kurzfilms zu fördern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Über die Rüsselsheimer Filmtage:

Die Cinema Concetta Filmförderung wurde am 30. September 1992 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Anlass war ein Flugzeugunglück vom 22. Dezember 1991 am Hohen Nistler bei Heidelberg, bei dem das Cinema Concetta Filmteam Martin Kirchberger, Ralf Malwitz, Klaus Stieglitz und weitere 25 Passagiere während der Dreharbeiten zu ihrem Film "Bunkerlow" ums Leben kamen. Um das Andenken an die Opfer zu wahren sowie ähnliche Filmarbeiten mit weitestgehend satirischem Inhalt zu fördern, riefen Freunde und Angehörige des Filmteams die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung ins Leben. 1994 fanden erstmals die Rüsselsheimer Filmtage statt, die seitdem jährlich herausragende satirische Kurzfilme zeigen und prämieren. Weitere Infos auf  www.ruesselsheimer-filmtage.com

 

Pressekontakt:

Michael Kirchberger

m-kirchberger@gmx.de

 

Postanschrift:

Cinema-Concetta Filmförderung

Postfach 1211

65428 Rüsselsheim

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