Pressemitteilung

Cinema Concetta Filmförderung

"Nous sommes Charlie"

Hessischer Filmpreis für Cinema-Concetta-Dokumentation

„Wunder der Wirklichkeit“ von Thomas Frickel ist am Abend des 13. Oktobers in der Alten Oper in Frankfurt am Main mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Die 97minütige Produktion schildert die Arbeiten der Gruppe Cinema Concetta um den Filmemacher und Künstler Martin Kirchberger. Am 22. Dezember 1991 kamen der damals 31 Jahre alte Rüsselsheimer und sein Team während der Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Heidelberg ums Leben.

Frickel habe nach 25 Jahren aus originalen Film- und Tondokumenten sowie aus eigener Perspektive ein ebenso sensibles wie lebendiges Portrait seines Freundes und Kollegen Martin Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams geschaffen, so die Jury. Die Dokumentation meistere den Grenzgang zwischen Komik - die Darstellung satirischer Inhalte - und Tragik - die Schilderung von Überlebenden über das traurige Unglück - in sehr eindrucksvoller Weise, heißt es weiter in der Begründung der Auszeichnung.

„Der Film von Thomas Frickel bietet eine sehr versöhnliche Betrachtung des entsetzlichen Unglücks von damals“, sagt Michael Kirchberger, Bruder des verunglückten Filmemachers, der gleich nach dem Unfall mit einer aktiven und nachhaltigen Trauerbewältigung begonnen hatte. Auf sein Betreiben hin wurde 1993 zusammen mit weiteren Angehörigen der Opfer die „Cinema Concetta Filmförderung“ gegründet, eine Stiftung bürgerlichen Rechts, die seit 1994 die Rüsselsheimer Filmtage ausrichtet. Das im Theater Rüsselsheim jeweils im Juni stattfindende Filmfestival widmet sich dem satirischen Kurzfilm, ganz im Sinne der damaligen Künstlergruppe. Um ähnliche Arbeiten und vor allem junge Filmschaffende zu fördern, vergibt die Stiftung jedes Jahr insgesamt 8000 Euro an die vom Publikum gewählten Siegerfilme. Das Festival findet bundesweit große Aufmerksamkeit und lockt FilmemacherInnen sowie Besucher aus allen Teilen Deutschlands ins Rüsselsheimer Theater, das sich mit seinen fast 900 Plätzen für zwei Tage zu einem der größten Kinos in unserem Land verwandelt. Unterstützung erfährt das Festival von den Kulturbetrieben der Stadt, den Stadtwerken, dem Autobauer Opel und Hessenfilm. 2018 finden die Rüsselsheimer Filmtage am 15. und 16. Juni statt.

„Wunder der Wirklichkeit“ ist eine herausragende, packende Hommage an Thomas Frickels Freund Martin Kirchberger und die Gruppe „Cinema Concetta“ - und eine sehr nahegehende Entdeckungsreise in die Grauzone zwischen Erfundenem und der Wirklichkeit, so die Bewertung der Jury. Der Film läuft im Programm verschiedener Festivals, so etwa in Leipzig, Kassel und Mannheim-Heidelberg bevor er über den Kölner Verleih „real fiction“ im Frühjahr 2018 in die deutschen Kinos kommt.

Thomas Frickel, der Vorsitzender des Berufsverbandes deutscher Dokumentarfilmer ist, hat bereits mehrere programmfüllende und kurze Dokumentarfilme produziert, die bei Festivals und zum Teil auch im Rahmen des Deutschen Filmpreises ausgezeichnet wurden. So unter anderem der Film über ein brisantes Kapitel der DDR-Geschichte: „Der Störenfried, Ermittlungen zu Oskar Brüsewitz“. Einen hohen Bekanntheitsgrad haben auch die beiden Deutschland-Satiren mit dem amerikanischen Journalisten Dennis Mascarenas „Deckname Dennis“ und „Die Mondverschwörung“ erreicht.

Die Hummel fliegt nicht durchs geschlossene Fenster

 

  • 24. Rüsselsheimer Filmtage wieder mit viel Esprit und Witz 
  • Vorab Premiere für Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“

 

Rüsselsheim, 11. Juni 2017. Wenn die Szene des Satirischen Kurzfilms zum jährlichen Highlight aufbricht, ist seit Jahren die Stadt Rüsselsheim ihr Ziel und der Treffpunkt das Festival der Cinema Concetta Filmförderung. Am vergangenen Wochenende war die mittlerweile 24. Auflage der Rüsselsheimer Filmtage auch einer der ersten Höhepunkte des kulturellen Reigens des Hessentags 2017, der in der Stadt am Main begonnen hatte. Trotz anderer hochkarätiger Veranstaltungen verzeichneten die Veranstalter einen neuen Besucherrekord. Und wie immer bot das Festivalprogramm in den Pausen mit Biergartenatmosphäre und Live-Musik der Cis-Band Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Machern der nominierten Filme. 

 

Traditionell entscheidet in Rüsselsheim das Votum des Publikums über die Vergabe der mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Preise. Für den ersten Platz gibt es 5.000 Euro aus dem Topf von Cinema Concetta sowie den „Scharfen Blick“, eine das Auge symbolisierende massiv gegossene Bronzeplastik, den kleinen Oscar des Satirischen Kurzfilms. Gewinner 2017 ist der Animationsfilm „Am Boden der Tatsachen“ von Monika Tenhündfeld,  Kommunikationsdesignerin des Jahrgangs 1983, die an der Filmakademie Baden-Württemberg mit der Fachrichtung Animation und Visual Effects studiert.

 

Ihr Film greift das angebliche Hummel-Paradoxon auf. Danach tauge das Insekt im Verhältnis seines Gewichts zur Fläche der Flügel gar nicht zum Flug. Jedoch: Durch die teils rotierende Bewegung der Flügel, unterstützt durch ein erst 2012 in deren Mitte entdecktes Gelenk, könnte der Brummer sogar mit dem doppelten seines Körpergewichts von 1,2 Gramm abheben. Als die Filmhummel das erfährt, und dass sie aufgrund neuester Erkenntnisse sogar feste Körper im Flug durchdringen könne, fliegt sie euphorisiert erst Loopings und dann aufs geschlossene Fenster zu. Zu spät die Information, dass letzteres dann doch ein Rechenfehler war...

 

Den Film „PIX“ belohnten die Zuschauer mit dem zweiten Preis, der vom Sponsor Opel mit 2.000 Euro ausgestattet ist. Sophie Linnenbaum reihte in rasanter Folge wechselnder Kulissen und Lebensalter ihrer Film-Protagonisten Babyfotos, Weihnachtsschnappschüsse, Einschulungsfotos, Urlaubsbilder und Hochzeitsfotos aneinander. Die 1986 in Nürnberg geborene Psychologin, Kinderbuchautorin und Regisseurin weiterer preisgekrönter Filme, die seit Oktober 2013 Filmregie in Potsdam studiert, kam auf die Idee für PIX, als sie bei Freunden das gleiche Fotoalbum sah wie in ihrer Familie. Nur die Leute sahen anders aus - „aber unsere Leben sind eine endlose Abfolge der im Grunde selben fotogener Momente“. …

 

Den dritten Preis in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet vom Förderverein Cinema Concetta, nahm Kameramann Mathias Geck stellvertretend für den holländischen Regisseur Rogier Hardemann und das Team für „Die Hochzeitspolizei“ entgegen. Der Russe Mikail wohnt glücklich verpartnert in Berlin. Eines Morgens steht Kommissar Böhnenkamp vor der Tür und unterstellt ihm eine Scheinehe: Es gebe Zeugen dafür, dass Mikail eine Geliebte hat und sein Schwulsein nur vorgibt! Doch es zeigt sich, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen.

 

Während das Festival von Cinema Concetta in seinen Anfängen noch mit dem Termin am Samstag auskam, muss man das Rüsselsheimer Theater längst schon am Freitag zuvor in eines der größten hessischen Kinos auf Zeit verwandeln, um dem Besucherandrang gerecht zu werden. Und auch in diesem Jahr stieg die Zahl der Besucher am Freitag (Programm „Kurzfilme pur“), der Samstag war restlos ausverkauft. An diesem Abend stellte Philipp Engel, Redakteur und Moderator beim Hessischen Rundfunk, dem Publikum wieder die Filmemacherinnen und Filmemacher in kurzen Gesprächen mit Charme und Esprit auf der Bühne vor. Michael Kirchberger, Vorsitzender der Cinema Concetta Filmförderung, hatte zum Auftakt in gleicher Weise den Abend eröffnet. Er dankte dabei auch allen Sponsoren und Förderern, darunter der Stadt Rüsselsheim, den Eigenbetrieben Kultur 123, Hessenfilm, dem Medienpartner hrINFO und vor allem dem  Hauptsponsor Opel. Dieser sorgte auch wieder für die Mobilität der anwesenden Filmemacherinnen und Filmemacher und stellte einen VIP-Fahrservice bereit.

 

„Wunder der Wirklichkeit“

 

Bereits am Donnerstag hatte ein Dokumentarfilm von Thomas Frickel an das „Cinema Concetta“-Filmteam und noch vor der diesjährigen Auflage des Festivals an dessen Entstehung erinnert: An dem schicksalsträchtigen 22. Dezember des Jahres 1991 war das für Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ gecharterte Flugzeug  bei dichtem Nebel an einem Berg nahe Heidelberg zerschellt. 28 Menschen starben, darunter der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde, die für fantasievolle Aktionen gegen die eingeschliffenen Denkmuster der 1980er Jahre gestanden hatten. Das Unglück bedeutete einen lange anhaltenden Aderlass für die umtriebige und ihre über die Grenzen der Rhein-Main-Stadt hinaus beachtete Kunstszene.

 

Frickels von namhaften Förder-Institutionen unterstützter Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“ wurde anlässlich der Filmtage erstmals im Kreis der zahlreichen Mitwirkenden und Angehörigen vorgestellt. Der bundesweit bekannte Rüsselsheimer Filmemacher hat nach 25 Jahren aus Schilderungen von Beteiligten, mit originalen Film- und Tondokumenten sowie aus eigener Perspektive ein ebenso lebendiges wie dichtes und eindringliches Portrait seines Freundes und Kollegen Martin Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams geschaffen.

 

Sprungbrett für große Talente

 

Zum Andenken an die Opfer sowie zur Förderung von Filmen mit weitestgehend satirischem Inhalt war 1992 die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung gegründet worden, die das Filmfestival zum 24. Mal ausrichtete. Viele Talente debütierten im Verlauf der Jahre, darunter spätere Oscar- und Filmpreisgewinner wie Thomas Stellmach, Florian Henkel von Donnersmarck, Carsten Strauch oder Dietrich Brüggemann. Für die Förderung des Mediums sowie für die große Bereicherung des kulturellen Lebens in der Stadt war Cinema Concetta 2002 auch mit dem Kulturpreis der Stadt Rüsselsheim ausgezeichnet worden. Die Mitglieder der Stiftung und des Fördervereins wie auch alle der mehr als 60 Helfer bei den Rüsselsheimer Filmtagen arbeiten ehrenamtlich.

Media Information

 

29. Mai 2017

 

 

Opel sponsert erneut die Rüsselsheimer Filmtage

 

Kulturelles Engagement für das Festival des satirischen Kurzfilms

 

 

Rüsselsheim.  Opel ist wieder Hauptsponsor der Rüsselsheimer Filmtage. Der Automobilhersteller unterstützt damit ein in Deutschland einzigartiges Festival, das traditionsgemäß im Juni das Theater der Stadt für zwei Tage zum Kino macht. Das Kurzfilmfest gilt als Sprungbrett für Regietalente. In der Vergangenheit debütierten hier spätere Oscar- und Filmpreisgewinner wie Thomas Stellmach, Florian Henkel von Donnersmarck, Carsten Strauch oder Dietrich Brüggemann. Die vom Publikumim Theater gewählten Sieger des Festivals erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.000 Euro.

 

Opel engagierte sich bereits bei der Gründung der Cinema Concetta Filmförderung und unterstützte die Rüsselsheimer Filmtage in der Zeit von 1994 bis 2009. Nach einer sechsjährigen Abstinenz stieg der Rüsselsheimer Autobauer vergangenes Jahr wieder als Hauptsponsor ein. Das Unternehmen unterstützt das Festival finanziell und sorgt mit einem Fahrservice während der Veranstaltung für die Mobilität der Teilnehmer.

 

Die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung wurde im September 1992 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Genre der satirischen Kurzfilme zu unterstützen. Sie erinnert damit an die Filmemacher Martin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz, die sich diesem Thema widmeten und bei einem Flugzeugabsturz während der Dreharbeiten für einen Kurzfilm tödlich verunglückten.

 

 

Kontakt:

 

Axel Seegers                           06142-775-496             axel.seegers@opel.com

 

Adam Opel GmbH            

D-65423 Rüsselsheim

Mekka des satirischen Kurzfilms:

24. Rüsselsheimer Filmtage in diesem Jahr am 9. und 10. Juni / Vorverkauf läuft

Einmalig Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“ zu Cinema Concetta und Entstehung des Festivals

 

Wie immer im Juni wird Rüsselsheim demnächst wieder Tummelplatz der Macher des satirischen Kurzfilms und seiner Fans. Die Cinema Concetta-Filmförderung präsentiert zu den Rüsselsheimer Filmtagen ihre Auswahl gewohnt herausragender satirischer Kurzfilme. Die Besten der Besten werden prämiiert, als Jury fungiert das Publikum. Als Besonderheit der 24. Auflage des Festivals am 9. und 10. Juni 2017 im Theater der Stadt geht den Kurzfilmen am 8. Juni die Premiere eines Dokumentarfilms über das „Cinema Concetta“-Filmteam und die Entstehung des Festivals voraus.

 

„Kurzfilme pur“ verspricht der Filmabend am Freitag, 9. Juni. Eine moderierte Abfolge der Beiträge sowie ein Rahmenprogramm mit Biergarten und Live-Musik kennzeichnet dagegen traditionell den Samstag, bei dem man Filmemacherinnen und Filmemacher persönlich kennenlernen kann. Die Preise, die diesen beim Festival winken, sind begehrt und nicht selten Beginn einer veritablen Karriere. Der erste Platz wird mit 5.000 Euro ausgezeichnet, der zweite Rang bekommt den mit 2.000 Euro dotierten Filmpreis der Adam Opel GmbH, und der dritte erhält 1.000 Euro Preisgeld.

 

Bereits am Donnerstag vor dem eigentlichen Festival kommt erstmalig ein Dokumentarfilm zur Aufführung, der an das „Cinema Concetta“-Filmteam und an den schicksalsträchtigen

22. Dezember des Jahres 1991 erinnert. Bei Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ war das dafür gecharterte Flugzeug an einem Berg nahe Heidelberg zerschellt. 28 Menschen starben, darunter der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde, die für fantasievolle Aktionen gegen die eingeschliffenen Denkmuster der 1980-er Jahre gestanden hatten. Nach nun 25 Jahren ist dem Dokumentarfilmer Thomas Frickel ein lebendiges Portrait seines Freundes und Kollegen Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams gelungen - und über jenen Absturz, der den Anstoß zur Gründung der Cinema Concetta-Filmförderung gegeben hat.

 

Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich unter www.hessentag2017.de und www.facebook.com/Hessentag2017 beziehungsweise bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Je nach Veranstaltung bewegen sich die Eintrittspreise zwischen 10 und 15 Euro (ermäßigt 8 – 13), Kombi-Tickets für den Dokumentarfilm und den Kurzfilmabend am Freitag kosten 20 Euro (ermäßigt 17).

 

Für den Veranstaltungskalender

 

24. Rüsselsheimer Filmtage, Festival für satirische Kurzfilme

Theater Rüsselsheim, Großes Haus

 

  • Freitag, 9. Juni 2017, 19.00 Uhr, Kurzfilme PUR
  • Samstag, 10. Juni 2017, 17.00 Uhr, Kurzfilme PLUS -mit Moderation, Vorstellung der Filmemacher, Publikumswahl der besten Filme, Biergarten ab 15 Uhr, Live-Musik
  • davor: Donnerstag, 8. Juni 2017, 20.00 Uhr, Dokumentarfilm über das "Cinema Concetta"-Filmteam nach dem 25. Jahrestag des Ereignisses, das maßgeblich zur Gründung der Filmtage geführt hat.

Pressemeldung Stadt Rüsselsheim

03.02.2017

24. Rüsselsheimer Filmtage:
Satirische Kurzfilme am 9. und 10. Juni im Theater Rüsselsheim

Die Cinema Concetta Filmförderung lädt zum 24. Mal zu den Rüsselsheimer Filmtagen ein, dem größten Festival für satirische Kurzfilme. Auch zum Hessentag dreht sich am 9. und 10. Juni 2017 im Theater Rüsselsheim wieder einmal alles um Satire. Am Vorabend des Filmfestivals am 8. Juni gibt es eine zusätzliche Veranstaltung, auf der die Premiere von Thomas Frickels Dokumentarfilm über Martin Kirchberger und das „Cinema Concetta“-Filmteam gezeigt wird. Tickets gibt es ab sofort im Internet unter www.hessentag2017.de und www.facebook.com/Hessentag2017 oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Am Freitag (9. Juni) wird das aus knapp 20 Kurzfilmen bestehende Programm ab 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im großen Saal des Theaters gezeigt. Am Samstag (10. Juni) beginnt die Veranstaltung um 17 Uhr (Einlass 16 Uhr) und wird von Moderator Philipp Engel begleitet. Der Samstag bietet außerdem Live-Musik, einen Biergarten mit Imbissständen und die Möglichkeit, die Filmemacherinnen und Filmemacher der gezeigten Produktionen persönlich kennen zu lernen, was vielleicht bei der Entscheidung hilft, die Stimmzettel auszufüllen. Denn wie immer bestimmen die Zuschauerinnen und Zuschauer, wer die begehrten Preise erhält. Der erste Platz wird mit 5.000 Euro ausgezeichnet, der zweite Rang bekommt den mit 2.000 Euro dotierten Filmpreis der Adam Opel AG und der dritte erhält 1.000 Euro Preisgeld.

Am Donnerstag, 8. Juni 2017, um 20 Uhr wird erstmals der von namhaften Förder-Institutionen unterstützte Dokumentarfilm über das „Cinema Concetta“-Filmteam gezeigt. Aus dem Nachlass des Filmteams entstand die gleichnamige Filmförderung. Die verspießte Schlafmützigkeit der achtziger Jahre konterte das Filmteam mit fantasievollen Aktionen: wo der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde aktiv wurden, hatten eingeschliffene Denkmuster und verkrustete Sehgewohnheiten keinen Bestand. Bis zu jenem 22. Dezember 1991, als bei den Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ bei dichtem Nebel unweit von Heidelberg das eigens dafür gecharterte Flugzeug an einem Berg zerschellte und 28 Menschen starben. Nach 25 Jahren hat Thomas Frickel aus Schilderungen von Beteiligten, originalen Film- und Tondokumenten und aus eigener Perspektive ein ebenso lebendiges wie dichtes und eindringliches Portrait seines Freundes und Kollegen Martin Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams geschaffen.

Der Eintritt für die Filmpremiere am 8. Juni kostet 10 Euro (ermäßigt 8 Euro). Eine Karte für das 24. Rüsselsheimer Filmfest am 9. Juni kostet 13 Euro (ermäßigt 11 Euro), für die Veranstaltung am 10. Juni zahlen Zuschauerinnen und Zuschauer für den Eintritt 15 Euro (ermäßigt 13 Euro). Wer sowohl die Veranstaltung am 8. wie auch am 9. Juni besuchen will, zahlt 20 Euro (ermäßigt 17 Euro). Für den 8. und 10. Juni kostet das Kombiticket 22 Euro (ermäßigt 19 Euro).

Die Cinema Concetta Filmförderung wurde am 30. September 1992 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Anlass war ein Flugzeugunglück vom 22. Dezember 1991 am Hohen Nistler bei Heidelberg, bei dem das Cinema Concetta Filmteam Martin Kirchberger, Ralf Malwitz, Klaus Stieglitz und weitere 25 Passagiere während der Dreharbeiten zu ihrem Film "Bunkerlow" ums Leben kamen. Um das Andenken an die Opfer zu wahren sowie ähnliche Filmarbeiten mit weitestgehend satirischem Inhalt zu fördern, riefen Freunde und Angehörige des Filmteams die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung ins Leben. 1994 fanden erstmals die Rüsselsheimer Filmtage statt, die seitdem jährlich herausragende satirische Kurzfilme zeigen und prämieren. Die Cinema Concetta Filmförderung hat bei den vergangenen Veranstaltungen insgesamt rund 185.000 Euro an Preisgeldern vergeben und gut 31.000 Besucherinnen und Besucher über 400 satirische Kurzfilme gezeigt.

24. Rüsselsheimer Filmtage, 09. / 10. Juni 2017

Ausschreibung der Cinema Concetta Filmförderung

 

Die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung besteht aus dem Nachlass

der 1991 verunglückten Filmemacher Martin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz.

Sie prämiert anlässlich der 24. Rüsselsheimer Filmtage (09. / 10. Juni 2017) den besten

 

 satirischen Kurzfilm.

 

Die Publikumspreise für den ersten bis dritten Platz betragen

5.000,- € / 2.000,- € / 1.000,- €.

Die Preisvergabe ist an die Anwesenheit des Regisseurs / der Regisseurin

am 10. Juni 2017 gebunden.

 

Die angemeldeten und zugelassenen Filme sind an zwei Programmabenden zu sehen.

Der Gewinner erhält den Preis direkt nach der Auswertung der Publikumswahl am 10. Juni 2017, die Kriterien der Anmeldung müssen erfüllt sein.

Sollte aufgrund zu zahlreicher Anmeldungen eine Vorauswahl notwendig sein, so übernehmen diese Aufgabe Beirat und Vorstand der Cinema Concetta Filmförderung sowie der Förderverein Cinema Concetta e.V.

Die zugelassenen Teilnehmer der 24. Rüsselsheimer Filmtage werden bis 07.05.2017 benachrichtigt.

 

Folgende Voraussetzungen müssen bei der Bewerbung erfüllt werden:

  • Produktionsdatum nicht vor 2015.
  • Deutsche Sprache oder deutsche Untertitelung
  • Produktionsformat:

35mm / 16mm / Beta SP PAL / Digi Beta / Mini DV / digitale Produktion (mind. 576/25p SD)

  • Maximale Laufzeit 20 Minuten

Termine:

mit allen Unterlagen (Lebenslauf, Filminhaltsangabe) und DVD-Ansichtskopie.

  • Eingang der Vorführkopie bis 25. Mai 2017.
     

Doris Andörfer
Vorsitzende Förderverein Cinema Concetta Rüsselsheim e.V.
Postfach 1211
65402 Rüsselsheim
Email: foerderverein@cinema-concetta.de
T 06142-61160
www.ruesselsheimer-filmtage.com

Über die Rüsselsheimer Filmtage:

Die Cinema Concetta Filmförderung wurde am 30. September 1992 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Anlass war ein Flugzeugunglück vom 22. Dezember 1991 am Hohen Nistler bei Heidelberg, bei dem das Cinema Concetta Filmteam Martin Kirchberger, Ralf Malwitz, Klaus Stieglitz und weitere 25 Passagiere während der Dreharbeiten zu ihrem Film "Bunkerlow" ums Leben kamen. Um das Andenken an die Opfer zu wahren sowie ähnliche Filmarbeiten mit weitestgehend satirischem Inhalt zu fördern, riefen Freunde und Angehörige des Filmteams die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung ins Leben. 1994 fanden erstmals die Rüsselsheimer Filmtage statt, die seitdem jährlich herausragende satirische Kurzfilme zeigen und prämieren. Weitere Infos auf  www.ruesselsheimer-filmtage.com

 

Pressekontakt:

Michael Kirchberger

m-kirchberger@gmx.de

 

Postanschrift:

Cinema-Concetta Filmförderung

Postfach 1211

65428 Rüsselsheim

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