Aktuelles

Pressemitteilung

Cinema Concetta Filmförderung

 

 

 

Pressekontakt:

 

Michael Kirchberger

Email: m-kirchberger@gmx.de

 

Postanschrift:

Rüsselsheimer Filmtage

Cinema-Concetta Filmförderung

Postfach 1211

65428 Rüsselsheim



Die Hummel fliegt nicht durchs geschlossene Fenster

 

  • 24. Rüsselsheimer Filmtage wieder mit viel Esprit und Witz 
  • Vorab Premiere für Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“

 

Rüsselsheim, 11. Juni 2017. Wenn die Szene des Satirischen Kurzfilms zum jährlichen Highlight aufbricht, ist seit Jahren die Stadt Rüsselsheim ihr Ziel und der Treffpunkt das Festival der Cinema Concetta Filmförderung. Am vergangenen Wochenende war die mittlerweile 24. Auflage der Rüsselsheimer Filmtage auch einer der ersten Höhepunkte des kulturellen Reigens des Hessentags 2017, der in der Stadt am Main begonnen hatte. Trotz anderer hochkarätiger Veranstaltungen verzeichneten die Veranstalter einen neuen Besucherrekord. Und wie immer bot das Festivalprogramm in den Pausen mit Biergartenatmosphäre und Live-Musik der Cis-Band Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Machern der nominierten Filme. 

 

Traditionell entscheidet in Rüsselsheim das Votum des Publikums über die Vergabe der mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Preise. Für den ersten Platz gibt es 5.000 Euro aus dem Topf von Cinema Concetta sowie den „Scharfen Blick“, eine das Auge symbolisierende massiv gegossene Bronzeplastik, den kleinen Oscar des Satirischen Kurzfilms. Gewinner 2017 ist der Animationsfilm „Am Boden der Tatsachen“ von Monika Tenhündfeld,  Kommunikationsdesignerin des Jahrgangs 1983, die an der Filmakademie Baden-Württemberg mit der Fachrichtung Animation und Visual Effects studiert.

 

Ihr Film greift das angebliche Hummel-Paradoxon auf. Danach tauge das Insekt im Verhältnis seines Gewichts zur Fläche der Flügel gar nicht zum Flug. Jedoch: Durch die teils rotierende Bewegung der Flügel, unterstützt durch ein erst 2012 in deren Mitte entdecktes Gelenk, könnte der Brummer sogar mit dem doppelten seines Körpergewichts von 1,2 Gramm abheben. Als die Filmhummel das erfährt, und dass sie aufgrund neuester Erkenntnisse sogar feste Körper im Flug durchdringen könne, fliegt sie euphorisiert erst Loopings und dann aufs geschlossene Fenster zu. Zu spät die Information, dass letzteres dann doch ein Rechenfehler war...

 

Den Film „PIX“ belohnten die Zuschauer mit dem zweiten Preis, der vom Sponsor Opel mit 2.000 Euro ausgestattet ist. Sophie Linnenbaum reihte in rasanter Folge wechselnder Kulissen und Lebensalter ihrer Film-Protagonisten Babyfotos, Weihnachtsschnappschüsse, Einschulungsfotos, Urlaubsbilder und Hochzeitsfotos aneinander. Die 1986 in Nürnberg geborene Psychologin, Kinderbuchautorin und Regisseurin weiterer preisgekrönter Filme, die seit Oktober 2013 Filmregie in Potsdam studiert, kam auf die Idee für PIX, als sie bei Freunden das gleiche Fotoalbum sah wie in ihrer Familie. Nur die Leute sahen anders aus - „aber unsere Leben sind eine endlose Abfolge der im Grunde selben fotogener Momente“. …

 

Den dritten Preis in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet vom Förderverein Cinema Concetta, nahm Kameramann Mathias Geck stellvertretend für den holländischen Regisseur Rogier Hardemann und das Team für „Die Hochzeitspolizei“ entgegen. Der Russe Mikail wohnt glücklich verpartnert in Berlin. Eines Morgens steht Kommissar Böhnenkamp vor der Tür und unterstellt ihm eine Scheinehe: Es gebe Zeugen dafür, dass Mikail eine Geliebte hat und sein Schwulsein nur vorgibt! Doch es zeigt sich, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen.

 

Während das Festival von Cinema Concetta in seinen Anfängen noch mit dem Termin am Samstag auskam, muss man das Rüsselsheimer Theater längst schon am Freitag zuvor in eines der größten hessischen Kinos auf Zeit verwandeln, um dem Besucherandrang gerecht zu werden. Und auch in diesem Jahr stieg die Zahl der Besucher am Freitag (Programm „Kurzfilme pur“), der Samstag war restlos ausverkauft. An diesem Abend stellte Philipp Engel, Redakteur und Moderator beim Hessischen Rundfunk, dem Publikum wieder die Filmemacherinnen und Filmemacher in kurzen Gesprächen mit Charme und Esprit auf der Bühne vor. Michael Kirchberger, Vorsitzender der Cinema Concetta Filmförderung, hatte zum Auftakt in gleicher Weise den Abend eröffnet. Er dankte dabei auch allen Sponsoren und Förderern, darunter der Stadt Rüsselsheim, den Eigenbetrieben Kultur 123, Hessenfilm, dem Medienpartner hrINFO und vor allem dem  Hauptsponsor Opel. Dieser sorgte auch wieder für die Mobilität der anwesenden Filmemacherinnen und Filmemacher und stellte einen VIP-Fahrservice bereit.

 

„Wunder der Wirklichkeit“

 

Bereits am Donnerstag hatte ein Dokumentarfilm von Thomas Frickel an das „Cinema Concetta“-Filmteam und noch vor der diesjährigen Auflage des Festivals an dessen Entstehung erinnert: An dem schicksalsträchtigen 22. Dezember des Jahres 1991 war das für Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ gecharterte Flugzeug  bei dichtem Nebel an einem Berg nahe Heidelberg zerschellt. 28 Menschen starben, darunter der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde, die für fantasievolle Aktionen gegen die eingeschliffenen Denkmuster der 1980er Jahre gestanden hatten. Das Unglück bedeutete einen lange anhaltenden Aderlass für die umtriebige und ihre über die Grenzen der Rhein-Main-Stadt hinaus beachtete Kunstszene.

 

Frickels von namhaften Förder-Institutionen unterstützter Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“ wurde anlässlich der Filmtage erstmals im Kreis der zahlreichen Mitwirkenden und Angehörigen vorgestellt. Der bundesweit bekannte Rüsselsheimer Filmemacher hat nach 25 Jahren aus Schilderungen von Beteiligten, mit originalen Film- und Tondokumenten sowie aus eigener Perspektive ein ebenso lebendiges wie dichtes und eindringliches Portrait seines Freundes und Kollegen Martin Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams geschaffen.

 

Sprungbrett für große Talente

 

Zum Andenken an die Opfer sowie zur Förderung von Filmen mit weitestgehend satirischem Inhalt war 1992 die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung gegründet worden, die das Filmfestival zum 24. Mal ausrichtete. Viele Talente debütierten im Verlauf der Jahre, darunter spätere Oscar- und Filmpreisgewinner wie Thomas Stellmach, Florian Henkel von Donnersmarck, Carsten Strauch oder Dietrich Brüggemann. Für die Förderung des Mediums sowie für die große Bereicherung des kulturellen Lebens in der Stadt war Cinema Concetta 2002 auch mit dem Kulturpreis der Stadt Rüsselsheim ausgezeichnet worden. Die Mitglieder der Stiftung und des Fördervereins wie auch alle der mehr als 60 Helfer bei den Rüsselsheimer Filmtagen arbeiten ehrenamtlich.

Media Information

 

29. Mai 2017

 

 

Opel sponsert erneut die Rüsselsheimer Filmtage

 

Kulturelles Engagement für das Festival des satirischen Kurzfilms

 

 

Rüsselsheim.  Opel ist wieder Hauptsponsor der Rüsselsheimer Filmtage. Der Automobilhersteller unterstützt damit ein in Deutschland einzigartiges Festival, das traditionsgemäß im Juni das Theater der Stadt für zwei Tage zum Kino macht. Das Kurzfilmfest gilt als Sprungbrett für Regietalente. In der Vergangenheit debütierten hier spätere Oscar- und Filmpreisgewinner wie Thomas Stellmach, Florian Henkel von Donnersmarck, Carsten Strauch oder Dietrich Brüggemann. Die vom Publikumim Theater gewählten Sieger des Festivals erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.000 Euro.

 

Opel engagierte sich bereits bei der Gründung der Cinema Concetta Filmförderung und unterstützte die Rüsselsheimer Filmtage in der Zeit von 1994 bis 2009. Nach einer sechsjährigen Abstinenz stieg der Rüsselsheimer Autobauer vergangenes Jahr wieder als Hauptsponsor ein. Das Unternehmen unterstützt das Festival finanziell und sorgt mit einem Fahrservice während der Veranstaltung für die Mobilität der Teilnehmer.

 

Die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung wurde im September 1992 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Genre der satirischen Kurzfilme zu unterstützen. Sie erinnert damit an die Filmemacher Martin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz, die sich diesem Thema widmeten und bei einem Flugzeugabsturz während der Dreharbeiten für einen Kurzfilm tödlich verunglückten.

 

 

Kontakt:

 

Axel Seegers                           06142-775-496             axel.seegers@opel.com

 

Adam Opel GmbH            

D-65423 Rüsselsheim

Mekka des satirischen Kurzfilms:

24. Rüsselsheimer Filmtage in diesem Jahr am 9. und 10. Juni / Vorverkauf läuft

Einmalig Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“ zu Cinema Concetta und Entstehung des Festivals

 

Wie immer im Juni wird Rüsselsheim demnächst wieder Tummelplatz der Macher des satirischen Kurzfilms und seiner Fans. Die Cinema Concetta-Filmförderung präsentiert zu den Rüsselsheimer Filmtagen ihre Auswahl gewohnt herausragender satirischer Kurzfilme. Die Besten der Besten werden prämiiert, als Jury fungiert das Publikum. Als Besonderheit der 24. Auflage des Festivals am 9. und 10. Juni 2017 im Theater der Stadt geht den Kurzfilmen am 8. Juni die Premiere eines Dokumentarfilms über das „Cinema Concetta“-Filmteam und die Entstehung des Festivals voraus.

 

„Kurzfilme pur“ verspricht der Filmabend am Freitag, 9. Juni. Eine moderierte Abfolge der Beiträge sowie ein Rahmenprogramm mit Biergarten und Live-Musik kennzeichnet dagegen traditionell den Samstag, bei dem man Filmemacherinnen und Filmemacher persönlich kennenlernen kann. Die Preise, die diesen beim Festival winken, sind begehrt und nicht selten Beginn einer veritablen Karriere. Der erste Platz wird mit 5.000 Euro ausgezeichnet, der zweite Rang bekommt den mit 2.000 Euro dotierten Filmpreis der Adam Opel GmbH, und der dritte erhält 1.000 Euro Preisgeld.

 

Bereits am Donnerstag vor dem eigentlichen Festival kommt erstmalig ein Dokumentarfilm zur Aufführung, der an das „Cinema Concetta“-Filmteam und an den schicksalsträchtigen

22. Dezember des Jahres 1991 erinnert. Bei Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ war das dafür gecharterte Flugzeug an einem Berg nahe Heidelberg zerschellt. 28 Menschen starben, darunter der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde, die für fantasievolle Aktionen gegen die eingeschliffenen Denkmuster der 1980-er Jahre gestanden hatten. Nach nun 25 Jahren ist dem Dokumentarfilmer Thomas Frickel ein lebendiges Portrait seines Freundes und Kollegen Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams gelungen - und über jenen Absturz, der den Anstoß zur Gründung der Cinema Concetta-Filmförderung gegeben hat.

 

Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich unter www.hessentag2017.de und www.facebook.com/Hessentag2017 beziehungsweise bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Je nach Veranstaltung bewegen sich die Eintrittspreise zwischen 10 und 15 Euro (ermäßigt 8 – 13), Kombi-Tickets für den Dokumentarfilm und den Kurzfilmabend am Freitag kosten 20 Euro (ermäßigt 17).

 

Für den Veranstaltungskalender

 

24. Rüsselsheimer Filmtage, Festival für satirische Kurzfilme

Theater Rüsselsheim, Großes Haus

 

  • Freitag, 9. Juni 2017, 19.00 Uhr, Kurzfilme PUR
  • Samstag, 10. Juni 2017, 17.00 Uhr, Kurzfilme PLUS -mit Moderation, Vorstellung der Filmemacher, Publikumswahl der besten Filme, Biergarten ab 15 Uhr, Live-Musik
  • davor: Donnerstag, 8. Juni 2017, 20.00 Uhr, Dokumentarfilm über das "Cinema Concetta"-Filmteam nach dem 25. Jahrestag des Ereignisses, das maßgeblich zur Gründung der Filmtage geführt hat.

Pressemeldung Stadt Rüsselsheim

03.02.2017

24. Rüsselsheimer Filmtage:
Satirische Kurzfilme am 9. und 10. Juni im Theater Rüsselsheim

Die Cinema Concetta Filmförderung lädt zum 24. Mal zu den Rüsselsheimer Filmtagen ein, dem größten Festival für satirische Kurzfilme. Auch zum Hessentag dreht sich am 9. und 10. Juni 2017 im Theater Rüsselsheim wieder einmal alles um Satire. Am Vorabend des Filmfestivals am 8. Juni gibt es eine zusätzliche Veranstaltung, auf der die Premiere von Thomas Frickels Dokumentarfilm über Martin Kirchberger und das „Cinema Concetta“-Filmteam gezeigt wird. Tickets gibt es ab sofort im Internet unter www.hessentag2017.de und www.facebook.com/Hessentag2017 oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Am Freitag (9. Juni) wird das aus knapp 20 Kurzfilmen bestehende Programm ab 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im großen Saal des Theaters gezeigt. Am Samstag (10. Juni) beginnt die Veranstaltung um 17 Uhr (Einlass 16 Uhr) und wird von Moderator Philipp Engel begleitet. Der Samstag bietet außerdem Live-Musik, einen Biergarten mit Imbissständen und die Möglichkeit, die Filmemacherinnen und Filmemacher der gezeigten Produktionen persönlich kennen zu lernen, was vielleicht bei der Entscheidung hilft, die Stimmzettel auszufüllen. Denn wie immer bestimmen die Zuschauerinnen und Zuschauer, wer die begehrten Preise erhält. Der erste Platz wird mit 5.000 Euro ausgezeichnet, der zweite Rang bekommt den mit 2.000 Euro dotierten Filmpreis der Adam Opel AG und der dritte erhält 1.000 Euro Preisgeld.

Am Donnerstag, 8. Juni 2017, um 20 Uhr wird erstmals der von namhaften Förder-Institutionen unterstützte Dokumentarfilm über das „Cinema Concetta“-Filmteam gezeigt. Aus dem Nachlass des Filmteams entstand die gleichnamige Filmförderung. Die verspießte Schlafmützigkeit der achtziger Jahre konterte das Filmteam mit fantasievollen Aktionen: wo der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde aktiv wurden, hatten eingeschliffene Denkmuster und verkrustete Sehgewohnheiten keinen Bestand. Bis zu jenem 22. Dezember 1991, als bei den Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ bei dichtem Nebel unweit von Heidelberg das eigens dafür gecharterte Flugzeug an einem Berg zerschellte und 28 Menschen starben. Nach 25 Jahren hat Thomas Frickel aus Schilderungen von Beteiligten, originalen Film- und Tondokumenten und aus eigener Perspektive ein ebenso lebendiges wie dichtes und eindringliches Portrait seines Freundes und Kollegen Martin Kirchberger und des „Cinema Concetta“-Filmteams geschaffen.

Der Eintritt für die Filmpremiere am 8. Juni kostet 10 Euro (ermäßigt 8 Euro). Eine Karte für das 24. Rüsselsheimer Filmfest am 9. Juni kostet 13 Euro (ermäßigt 11 Euro), für die Veranstaltung am 10. Juni zahlen Zuschauerinnen und Zuschauer für den Eintritt 15 Euro (ermäßigt 13 Euro). Wer sowohl die Veranstaltung am 8. wie auch am 9. Juni besuchen will, zahlt 20 Euro (ermäßigt 17 Euro). Für den 8. und 10. Juni kostet das Kombiticket 22 Euro (ermäßigt 19 Euro).

Die Cinema Concetta Filmförderung wurde am 30. September 1992 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Anlass war ein Flugzeugunglück vom 22. Dezember 1991 am Hohen Nistler bei Heidelberg, bei dem das Cinema Concetta Filmteam Martin Kirchberger, Ralf Malwitz, Klaus Stieglitz und weitere 25 Passagiere während der Dreharbeiten zu ihrem Film "Bunkerlow" ums Leben kamen. Um das Andenken an die Opfer zu wahren sowie ähnliche Filmarbeiten mit weitestgehend satirischem Inhalt zu fördern, riefen Freunde und Angehörige des Filmteams die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung ins Leben. 1994 fanden erstmals die Rüsselsheimer Filmtage statt, die seitdem jährlich herausragende satirische Kurzfilme zeigen und prämieren. Die Cinema Concetta Filmförderung hat bei den vergangenen Veranstaltungen insgesamt rund 185.000 Euro an Preisgeldern vergeben und gut 31.000 Besucherinnen und Besucher über 400 satirische Kurzfilme gezeigt.

Opel sponsert die Rüsselsheimer Filmtage

 

Erneut kulturelles Engagement für das Festival des satirischen Kurzfilms

 

Rüsselsheim. Mit Beginn des Jahres 2016 kehrt die Adam Opel AG als Hauptsponsor der Rüsselsheimer Filmtage zurück. Der Automobilhersteller unterstützt damit ein in Deutschland einzigartiges Filmfestival, das im Juni jedes Jahres das Theater der Stadt für zwei Tage zum Kino macht. Das Kurzfilmfest gilt als Sprungbrett für Regietalente. In der Vergangenheit debütierten hier spätere Oscar- und Filmpreisgewinner wie Thomas Stellmach, Florian Henckel von Donnersmarck oder Carsten Strauch und Dietrich Brüggemann. Die vom Publikum in Rüsselsheimer Theater gewählten Sieger des Festivals erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 8000 Euro.

Die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung wurde als Träger der Preisvergaben im September 1992 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, als Stiftung bürgerlichen Rechts das Genre der Kurzfilmsatire zu unterstützen. Sie erinnert damit an die Filmemacher Marin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz, die sich diesem Thema widmeten und bei einem Flugzeugabsturz während der Dreharbeiten für einen Kurzfilm tödlich verunglückten. Opel unterstützt das Festival finanziell als Hauptsponsor und sorgt mit einem Fahrdienst während der Veranstaltung für die Mobilität der Teilnehmer.

Die Adam Opel AG engagierte sich bereits bei der Gründung der Cinema Concetta Filmförderung als Zustifter und unterstützte die Rüsselsheimer Filmtage in den Jahren von 1994 bis 2009. Die Stiftung begrüßt die Rückkehr von Opel außerordentlich und freut sich auf die Zusammenarbeit, die zunächst für die Dauer von drei Jahren vereinbart wurde.

Satire über Klimawandel gewinnt den „Scharfen Blick“

 

Zuschauer wählen Klimasatire „Sweaty Santa“ von Christian Ricken und Moritz Rautenbergbei den 23. Rüsselsheimer Filmtagen auf den ersten Platz. Zweiter Preis für Daniel Nockes „Wer trägt die Kosten?“, Rang drei für „Er und Sie“ von Marco Gadge. Das Filmfest eröffnet 2017 am 9. und 10. Juni den Hessentag in Rüsselsheim.

 

Rüsselsheim, 18. Juni 2016. Mit einem Besucherrekord von mehr als 1.400 Zuschauern haben die Rüsselsheimer Filmtage am vergangenen Wochenende einmal mehr einen qualitativ hochwertigen Querschnitt der deutschsprachigen Kurzfilm-Satire gezeigt. Bereits am Freitag fanden rund 500 Gäste den Weg ins Stadttheater, das vom Veranstalter, der Cinema Concetta Filmförderung, an zwei Tagen im Jahr zu einem der größten Kinos im Rhein-Main-Gebiet gemacht wird. Am Samstag war das Haus mit seinen 865 Plätzen restlos ausverkauft.

 

Traditionell bestimmen beim Rüsselsheimer Filmfestival die Besucher, welcher der Wettbewerbsteilnehmer die mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Preise erhält. Der erste Preis der Cinema Concetta Filmförderung in Höhe von 5.000 Euro ging verbunden mit der Bronze-Plastik „Der Scharfe Blick“ an den Film „Sweaty Santa“ von Christian Ricken und Moritz Rautenberg aus München. Darin eilt ein beleibter Weihnachtsmann über das Hausdach zur Bescherung, um die mitgebrachten Geschenke pflichtbewusst durch den Schornstein in den Kamin hinunterzulassen. Allerdings leidet er aufgrund der hohen Temperaturen zur Weihnachtszeit unter Schweißausbrüchen und legt kurzerhand seinen Mantel ab. Unter dem er nichts als eine weihnachtlich rote aber knapp sitzende Unterhose trägt. Und er verliert die Balance und fällt selbst in den Kamin. Doch dort unten warten bereits die Kinder auf ihre Bescherung. Ein kurzer und prägnanter Film gegen den Klimawandel.

 

Auf den von den Stadtwerken Rüsselsheim mit 2.000 Euro ausgestatteten zweiten Platz wählte das Publikum den Animationsfilm „Wer trägt die Kosten?“ von Daniel Nocke. Der Filmtags-Stammgast war bereits bei den Satire-Festivals 1996 und 2002 für seine Beiträge jeweils mit einem dritten Platz ausgezeichnet worden. Sein aktueller Film zeigt eine übliche TV-Talkrunde, deren Anzugtragende Teilnehmer jedoch alle Tiergestalt haben. Die Hyäne moderiert das Gespräch über eine geforderte „Beute-Steuer“, der Löwe dominiert sie. Auch Gepard und Geier sehen sich als wichtige Beute-Verwerter, das Zebra dagegen überlebt die Diskussions-Runde nicht.

 

Den dritten Preis, in Höhe von 1.000 Euro, gesponsert von der Kreissparkasse Groß-Gerau, sprachen die Zuschauer der grotesken Liebesromanze „Er und Sie“ von Marco Gadge zu. Bei dieser modernen Interpretation von „Harold and Maude“, kommen sich ein unter Liebeskummer leidender, jüngerer Mann und eine deutlich ältere Frau auf einer Autobahn-Raststätte näher. Statt eines Jaguar-Leichenwagens ist es dieses Mal ein Wiesmann-Roadster, den die aus einem Seniorenheim entflohene Dame ergaunert um damit in eine vielleicht gemeinsame Zukunft zu fahren.

 

Teilnehmer und Publikum lobten einhellig die hervorragende Moderation von hr-Redakteur Philipp Engel, der einmal mehr am Festival-Samstag die Filmemacherinnen und Filmemacher mit großer Sachkenntnis und sensiblem Einfühlungsvermögen dem Publikum in kurzen Gesprächen auf der Bühne vorstellte. Auch die ausgezeichnete Projektionsqualität und die reibungslose Organisation der Rüsselsheimer Filmtage, die ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern und Helfern übernommen wird, wurden mit anhaltendem Beifall bedacht.

 

Michael Kirchberger, Vorsitzender der Cinema Concetta Filmförderung, dankte allen Sponsoren und Förderern, darunter der Stadt Rüsselsheim, den Eigenbetrieben Kultur 123, Hessenfilm, dem Medienpartner hriNFO und vor allem dem wieder eingestiegenen Hauptsponsor Opel. Der sorgte für die Mobilität der anwesenden Filmemacherinnen und Filmemacher und stellte einen VIP-Fahrservice bereit. Außerdem freute sich Kirchberger, dass die Rüsselsheimer Filmtage im nächsten Jahr von der Stadt zur kulturellen Eröffnungsveranstaltung des hier stattfindenden Hessentags 2017 auserkoren wurden.

 

Besonders am Samstag konnten die Organisatoren dem Wetter danken, denn im Festivalgarten auf dem Theatervorplatz sparte der teils heftige Regen genau die Pausen aus, in denen es so bei einem vielfältigem Speisen und Getränkeangebot sowie mitreißender Musik der Jazzband Nid de Poule zu lebhaften Diskussionen um Inhalte und Qualität der Beiträge kam.

19 mal Satire garantiert beste Stimmung

23. Rüsselsheimer Filmtage am 17. und 18. Juni im Theater der Stadt

Rüsselsheim, 7.6.2016. Im Juni geht es in Rüsselsheim wieder cineastisch zu. Zum 23. Mal macht die Cinema Concetta Filmförderung das Theater der Stadt zum Groß-Kino mit 865 Plätzen. 2016 hat der Veranstalter 19 Produktionen aus mehr als 90 Festival-Bewerbern ausgesucht, wie immer stehen sie unter dem eingrenzenden Motto „Satirische Kurzfilme“.

Das Jahr 2016 bringt unterdessen viel Neues. Michael Kirchberger, Vorsitzender der Stiftung Cinema Concetta Filmförderung (CCF), verspricht nur gute Neuigkeiten. So müssen die Besucher zwar real einen Euro mehr für die Eintrittskarten bezahlen, tatsächlich jedoch hat CCF den Eintrittspreis gesenkt. Der Grund ist der von der Stadt Rüsselsheim erhobene „Theater-Taler“, mit dem die Besucher zum Erhalt des Theaters beitragen sollen. Da aber eine Umrechnung von Taler in Euro etwa 1,5 Euro ergäben, wollte die CCF hier als kleines Korrektiv agieren und entlastet die Besucher der Filmtage entsprechend.

Gewissermaßen als Vorfilm zeigt die CCF in diesem Jahr den Kurzfilm „Der Stein“, ein Werk des Cinema Concetta Filmteams, dessen tödlicher Unfall bei den Dreharbeiten zum Kurzfilm „Bunkerlow“ 1991 in einem Flugzeug bei Heidelberg zur Gründung der Filmförderungs-Stiftung und den Beginn der Rüsselsheimer Filmtage geführt hatte.

Außerdem freut sich die CCF über neue Sponsoren. Mit dem Wiedereinstieg der Adam Opel AG als Hauptsponsor sei die Finanzierung der Filmtage auch in den nächsten Jahre gesichert, heißt es. Das Unternehmen unterstützt das Festival überdies mit einem Fahrdienst für die Teilnehmer. Außerdem begrüßen die als Stiftung firmierenden Filmförderer als weiteren Sponsoren erstmals die Stadtwerke Rüsselsheim underneut die Kreissparkasse Groß-Gerau, Medienpartner ist in diesem Jahr der Hessische Rundfunk mit dem Sender HRinfo.

Und noch eine gute Nachricht: Im nächsten Jahr werden die Filmtage aller Voraussicht nach die Hessentags-Woche als kulturelles Highlight eröffnen. In einer Stadt, in der es seit mehr als vier Jahren kein Kino mehr gibt. Vielleicht ist gerade das der Anreiz nicht nur für die hier wohnenden Bürger das einzige Festival für satirische Kurzfilme in Deutschland zu besuchen.

Die Theater-Türen öffnen sich am Freitag, den 17. Juni um 18 Uhr, Saaleinlass ist um 18:30 Uhr, das Programm beginnt um 19 Uhr. Am Samstag startet der Einlass bereits um 16 Uhr, Programmbeginn ist um 17 Uhr. Dann sind auch die teilnehmenden Filmemacherinnen und Filmemacher anwesend, HR-Moderator Philipp Engel stellt sie dem Publikum in kurzen Gesprächen vor.Musik im Festivalgarten von Nid de Pole in den Pausen sorgt für Unterhaltung, die Zuschauer überstehen den langen Abend mit einem vielfältigen Getränke- und Speisen-Angebot an den verschiedenen Ständen der ehrenamtlichen Filmtags-Helfer.

Die Eintrittskarten kosten in diesem Jahr am Freitag 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) und am Samstag 15 Euro (ermäßigt 13 Euro), beide Male einschließlich des „Theater-Talers“. Der Veranstalter rät zum schnellen Kauf, zumindest für den Samstag, so heißt es, werden die Tickets allmählich knapp.

Weiterer Sponsor unterstützt die Rüsselsheimer Filmtage

 

Stadtwerke Rüsselsheim als Energiepartner/Festival „sendet Botschaft“

 

Rüsselsheim, 31.03.2016. Die Cinema Concetta Filmförderung darf sich über einen weiteren Sponsor freuen, der in diesem Jahr eine Patenschaft für das Festival des satirischen Kurzfilms (17. – 18. Juni 2016) übernimmt. Die Stadtwerke Rüsselsheim treten als Energiepartner dem exklusiven Kreis der Festival-Förderer bei. Nachdem bereits seit Jahresanfang die Adam Opel AG die Rüsselsheimer Filmtage als Hauptsponsor erneut für die kommenden drei Jahre unterstützt, können die Veranstalter mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken und weiterhin unterhaltsame Festivaltage im Theater der Stadt garantieren. Hans-Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Cinema Concetta. Das satirische Kurzfilmfestival hat bereits erreicht, woran wir noch arbeiten: Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus. Wir können hier darauf aufmerksam machen, dass die Stadtwerke Rüsselsheim mittlerweile Gas und Strom in vielen Kommunen rund um Rüsselsheim liefern. Das Festival ist ein Leuchtturm, der weit über Rüsselsheim hinaus strahlt. Jetzt sendet er auch unsere Botschaft.“

 

Michael Kirchberger, Vorsitzender der Stiftung Cinema Concetta Filmförderung, begrüßt nicht nur die finanziellen Zuwendungen der Stadtwerke Rüsselsheim, er sieht außerdem das große Werbepotenzial, mit dem das Unternehmen über die Monitore der Stadtbusse bereits vier Wochen vor der Veranstaltung auf das Filmfestival hinweisen: „Über diese Botschaft lässt sich die Zahl der Besucher gewiss noch vergrößern. Zwar kommen viele Zuschauer beim Festival aus unserer Stadt, doch gemessen an den Gästen aus der gesamten Rhein-Main-Region und darüber hinaus sind es doch relativ wenige.“

 

Die Vorbereitungen für die wohl bedeutendste kulturelle Veranstaltung in der Stadt laufen unterdessen auf vollen Touren. „Wir haben mit mehr als 100 Anmeldungen in diesem Jahr eine rekordverdächtige Bewerberzahl, das kann für die Programme nur positive Auswirkungen haben“, so Kirchberger. Diese werden von der Sichtungskommission von Stiftung und Förderverein in einer Sitzung Anfang Mai festgelegt. Film-Fans können sich dann Ende Mai auf der Internetseite von Cinema Concetta einen Überblick über die Auswahl verschaffen.

Opel sponsert die Rüsselsheimer Filmtage

 

Erneut kulturelles Engagement für das Festival des satirischen Kurzfilms

 

Rüsselsheim. Mit Beginn des Jahres 2016 kehrt die Adam Opel AG als Hauptsponsor der Rüsselsheimer Filmtage zurück. Der Automobilhersteller unterstützt damit ein in Deutschland einzigartiges Filmfestival, das im Juni jedes Jahres das Theater der Stadt für zwei Tage zum Kino macht. Das Kurzfilmfest gilt als Sprungbrett für Regietalente. In der Vergangenheit debütierten hier spätere Oscar- und Filmpreisgewinner wie Thomas Stellmach, Florian Henckel von Donnersmarck oder Carsten Strauch und Dietrich Brüggemann. Die vom Publikum in Rüsselsheimer Theater gewählten Sieger des Festivals erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 8000 Euro.

Die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung wurde als Träger der Preisvergaben im September 1992 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, als Stiftung bürgerlichen Rechts das Genre der Kurzfilmsatire zu unterstützen. Sie erinnert damit an die Filmemacher Marin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz, die sich diesem Thema widmeten und bei einem Flugzeugabsturz während der Dreharbeiten für einen Kurzfilm tödlich verunglückten. Opel unterstützt das Festival finanziell als Hauptsponsor und sorgt mit einem Fahrdienst während der Veranstaltung für die Mobilität der Teilnehmer.

Die Adam Opel AG engagierte sich bereits bei der Gründung der Cinema Concetta Filmförderung als Zustifter und unterstützte die Rüsselsheimer Filmtage in den Jahren von 1994 bis 2009. Die Stiftung begrüßt die Rückkehr von Opel außerordentlich und freut sich auf die Zusammenarbeit, die zunächst für die Dauer von drei Jahren vereinbart wurde.

Rassismussatire gewinnt bei Rüsselsheimer Filmtagen

 

5000 Euro für „Ausstieg Rechts“ von Rupert Höller und Bernhard Wenger

 

Dokumentarfilm über Satirefilmfestival in Arbeit

 

Rüsselsheim, 14. Juni 2015 – Der Siegerfilm der Rüsselsheimer Filmtage am 12. und 13. Juni 2015 kommt aus Österreich: Die Regisseure Rupert Höller und Bernhard Wenger von „Ausstieg Rechts“ machten in diesem Jahr das Rennen. Sie erhalten 5.000 Euro Preisgeld und die Trophäe „Der scharfe Blick“. Auf den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Platz, wählten die Zuschauer das Werk „Drei Experten drehen auf“ von Volker Heymann. Der dritte Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro gingen an Satu Siegemund mit ihrem Kurzfilm „Krippenwahn“. Fans der Filmtage können sich zudem freuen: Ende 2016 soll ein Dokumentarfilm über das Filmfestival und dessen Geschichte erscheinen.

 

Etwa 1.400 Zuschauer besuchten 2015 die Rüsselsheimer Filmtage und stimmten über die 18 nominierten Filme ab. Zum dritten Mal in Folge war die Samstagsveranstaltung mit Preisverleihung bereits im Vorfeld restlos ausverkauft. Die Festivalverantwortlichen um Michael Kirchberger und Doris Andörfer arbeiten auch kontinuierlich daran, das Filmfestival noch weiter nach vorne zu bringen. „Wir haben unter anderem in einen neuen Projektor investiert, der die Qualität der Filmausstrahlung dieses Jahr noch optimierte“, freut sich Doris Andörfer, Koordinatorin der Veranstaltung, über das gelungene Festivalwochenende.

 

Unter die Gäste auf dem Theatervorplatz sowie im Rüsselsheimer Theater selbst mischte sich 2015 auch die Filmcrew des Regisseurs und Produzenten Thomas Frickel  (Produktion: www.agdok.de, Kamera: Voxi Bärenklau www.voxi.de, Ton: Gunter Oehme) . Hintergrund ist ein Dokumentarfilm, der zurzeit über die Rüsselsheimer Filmtage entsteht und Ende 2016, zum 25. Jubiläum des Flugzeugabsturzes des Filmteams Cinema Concetta, erscheinen soll.

 

Auf der Bühne der Veranstaltung entlockte Moderator Philipp Engel den Filmemachern lustige Anekdoten zur Filmerstehung und sorgte so für ausgelassene Stimmung. Gegen 23:30 Uhr wurde schließlich der Gewinnerfilm verkündet. Das österreichische Werk „Ausstieg Rechts“ handelt vom Sieg gegen Fremdenfeindlichkeit: Ein rassistischer Fahrgast in einem Bus endet dank des Eingreifens eines Mannes alleine am Wegesrand. Für die Rolle des voller Vorurteile behaftenden Mannes konnten die Regisseure und Autoren Rupert Höller und Bernhard Wenger den bekannten österreichischen Schauspieler Cornelius Obonya gewinnen. Den Preis für die beiden nahm auf der Bühne Florian Bayer entgegen, Produktionsleiter des Films.

 

Multitalent Volker Heymann gewann mit „Drei Experten drehen auf“ den zweiten Platz, der von Skoda Auto Deutschland gesponsert wurde. Er spielte in seinem Kurzfilm nicht nur alle drei Hauptrollen, sondern fungierte auch als Regisseur, Autor, Produzent und Kameramann. In seiner Satire werfen die Protagonisten in einem rhythmischen Wortwitz mit Argumenten zur Thematik Energiewende und Klimawandel um sich. Als Kontrast zur schnellen Wortakrobatik wird dem Zuschauer immer eine Schnecke in verschiedenen Positionen gezeigt.

 

Der dritte Preis ging an Satu Siegemund mit „Krippenwahn“. Der Film zeigt mit einem Augenzwinkern was verzweifelte Eltern alles tun, um an einen Krippenplatz für den Nachwuchs zu kommen. Der Stoff beruht auf eigenen Erfahrungen Siegemunds als Mutter, die mit ihrem Werk die Problematik junger Mütter aufzeigt, die eine Familie gründen, aber gleichzeitig ihre Karriere weiter verfolgen möchten. Juliane Wallasch vom Sponsor Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau überreichte den Scheck in Höhe von 1.000 Euro an eine strahlende Satu Siegemund.

 

Die ehrenamtlichen Helfer übernahmen auch 2015 alle anfallenden Aufgaben von Planung, Betreuung der Filmemacher über den Verkauf von Essen, Getränken, Programmen und Fanartikeln sowie dem programmatischen und technischen Ablauf der Veranstaltung. Zum sechsten Mal unterstützte Škoda Auto Deutschland die Filmtage als Hauptsponsor und stellte neben finanziellen Mitteln auch einen Fahrdienst für die Filmteams zur Verfügung. Weitere wichtige Förderer sind die Hessische Filmförderung, der Eigenbetrieb Bildung und Kultur der Stadt Rüsselsheim sowie die Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau.

 

Die Cinema Concetta verleiht eine Best-of-Rolle an weitere Festivals und Programmkinos. Die Einnahmen kommen den Filmerinnen und Filmern zu Gute. Die Best-of-Rolle kann unter der E-Mail-Adresse best-of@cinema-concetta.de angefordert werden. Auch das Veranstaltungsdatum für die Filmtage 2016 steht bereits fest. Am 17. und 18. Juni 2016 wird sich das Theater Rüsselsheim wieder in ein riesiges Kino für den satirischen Kurzfilm verwandeln.

Der Vorverkauf für die 22. Rüsselsheimer Filmtage hat begonnen.

 

150 Minuten Total-Satire bei den Rüsselsheimer Filmtagen

 

Rüsselsheim. Heiße Diskussionen, schwere Entscheidungen. Traditionsgemäß hat die Sichtungskommission der Cinema Concetta Filmförderung am 1. Mai das Programm der Rüsselsheimer Filmtage festgelegt. Leicht ist das nie, in diesem Jahr jedoch besonders schwer. Aus fast 90 Bewerbern musste das Sichtungsteam die Teilnehmer am Wettbewerb des Festivals der Filmsatire auswählen. Den Gewinnern winken nach der zweitägigen Veranstaltung am 12. und 13. Juni bei den nunmehr 22. Rüsselsheimer Filmtagen Preisgelder in Höhe von insgesamt 8000 Euro. Der mit 5000 Euro dotierte erste Platz wird von der Cinema Concetta Filmförderung getragen, eine Stiftung des bürgerlichen Rechts. Der zweite Platz und 2000 Euro übernimmt Skoda Auto Deutschland, der Hauptsponsor des Festivals. Die 1000 Euro für den dritten Platz stammen von der Kulturstiftung der Kreisparkasse Groß-Gerau.

 

„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr wieder einige Animationsfilme unter den insgesamt 18 Produktionen sind, die wir während des  Festivals im Theater Rüsselsheim zeigen werden“, sagt Doris Andörfer, Vorsitzende des Fördervereins der Stiftung. Die Themen des Programms sind vielfältig. Gesellschaftskritik, Spionageskandale, Ausländerfeindlichkeit und Verbraucherbetrug sind nur einige von ihnen. „Auf jeden Fall zielt die Filmauswahl wieder auf die Lachmuskeln, regt aber genauso zum Nachdenken an. Satire eben“, beschreibt Doris Andörfer die Filmauswahl.

 

Wer als Sieger nach Hause fährt, entscheidet wie immer das Publikum. Es wird am Freitag einen reinen Filmabend erleben, der um 19:00 Uhr beginnt (Einlass 18:30h). Am Samstag (Einlass 16:00h) herrscht dann im Rüsselsheimer Theater echte Festival-Atmosphäre, wenn die Filmemacherinnen und Filmemacher persönlich anwesend sind und sich auf der Bühne den Fragen des ebenso eloquenten wie schlagfertigen Moderators Philipp Engel stellen (hr3). Für Getränke und Verpflegung aus lokaler Produktion ist an beiden Abenden gesorgt, samstags untermalt die Darmstädter Band Nid de Poule www.nid-de-Poule.de die Pausen auf dem Theaterplatz.

 

Mit einem vollen Haus ist wie in den vergangenen Jahren zu rechnen. Im Vorverkauf, der Anfang April begonnen hat, wurde bereits mehr als die Hälfte der Tickets für den Samstag erworben. Die Eintrittspreise liegen bei 12 Euro für Freitag und 14 Euro am Samstag (ermäßigt 10/12 Euro). Karten gibt es auch im Internet unter www.kultur123ruesselsheim.de.

Meinungsverschiedenheiten bei Rüsselsheimer Filmtagen

Eine Filmpremiere gewinnt die Gunst der Zuschauer

 

Rüsselsheim, 15. Juni  2014 – So viele Zuschauer wie noch nie bei den Rüsselsheimer Filmtagen sahen am 13. Und 14. Juni die 18 nominierten Filme. 1.380 Besucher krönten Jannick Seeber, Regisseur von „Meinungsverschiedenheiten“ zum Sieger. Er erhielt 5.000 Euro Preisgeld und die Trophäe „Der scharfe Blick“. Auf den mit 2.000 Euro dotieren zweiten Platz, wählten die Zuschauer das Werk „coming out“ von Gina Wenzel. Der dritte Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro gingen an Robert Löbel mit seinem Kurzfilm „Wind“.

 

Wie bereits im vergangenen Jahr, war die Samstagsveranstaltung mit Preisverleihung der Rüsselsheimer Filmtage bereits im Vorfeld ausverkauft. Auch der Freitag wird immer beliebter bei den Filmfans und verzeichnete dieses Jahr 550 Besucher. „Wir haben unser Vorhaben wahrgemacht und die sehr erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung vom vergangenen Jahr noch getoppt. Wir versuchen uns nicht auf unserem Erfolg auszuruhen und uns immer wieder selbst herauszufordern“, erklärt Doris Andörfer, Koordinatorin der Veranstaltung.

 

Moderator Philipp Engel führte, wie gewohnt, mit Witz und Charme durchs Programm und interviewte alle Filmemacher auf der Bühne. Gute Stimmung, Brausestäbchen sowie der große Biergarten auf dem Vorplatz des Rüsselsheimer Theaters rundeten auch dieses Jahr wieder die Traditionsveranstaltung in Rüsselsheim ab. Sponsor Škoda verteilte zudem frisch zubereitetes Popcorn an Groß und Klein.

 

Der Gewinnerfilm „Meinungsverschiedenheiten“, wurde bei den Filmtagen erstmals einem Publikum vorgestellt. In viereinhalb Minuten zeigt Drehbuchautor und Regisseur Jannick Seeber Aussagen von drei Personen, die in einem Aufzug stecken geblieben waren. Dabei erzählen die Beteiligten jeweils die Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive und schieben die Schuld auf die anderen. Seeber, Student an der Kunsthochschule Kassel, schrieb das Drehbuch an nur einem Abend. „Ich hätte nie mit einem Sieg gerechnet“, freute sich Seeber nach der Verkündung.

 

Das zweitplatzierte Werk „coming out“ ist ein Familiendrama mit tragisch-komischem Beigeschmack. Regisseurin Gina Wenzel drehte die Satire im Haus ihrer Tante und setzte ihre Großmutter spontan als Darstellerin mit ein. Wenzel demonstriert in ihrem Kurzfilm, wie eine scherzhafte Aussage eine Kette von verhängnisvollen Geständnissen nach sich ziehen kann.

 

Die Satire „Wind“ von Robert Löbel zeigt den Alltag der Bewohner in einem windigen Land und wie sie es mit cleveren Einfällen schaffen ihn zu meistern. Der animierte Film wurde Bild für Bild gezeichnet und dann per Grafik bearbeitet. Löbel übernahm bei seiner Diplomarbeit nicht nur Drehbuch und Regie, sondern auch Schnitt und Produktion. Max Mörtl, der ihn bei der Entstehung des Films maßgeblich beriet, nahm für ihn die Auszeichnung auf der Bühne entgegen.

 

Die ehrenamtlichen Helfer übernahmen auch 2014 alle anfallenden Aufgaben von Planung, Betreuung der Filmemacher über den Verkauf von Essen, Getränken, Programmen und Fanartikeln sowie dem programmatischen und technischen Ablauf der Veranstaltung. Zum fünften Mal unterstützte Škoda Auto Deutschland die Filmtage als Hauptsponsor und stellte neben finanziellen Mitteln auch einen Fahrdienst für die Filmteams zur Verfügung. Weitere wichtige Förderer sind die Hessische Filmförderung, der Eigenbetrieb Bildung und Kultur der Stadt Rüsselsheim sowie die Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau.

 

Die Cinema Concetta verleiht eine Best-of-Rolle an weitere Festivals und Programmkinos. Die Einnahmen kommen den Filmerinnen und Filmern zu Gute. Die Best-of-Rolle kann unter der E-Mail-Adresse best-of@cinema-concetta.de angefordert werden. Auch das Veranstaltungsdatum für die Filmtage 2015 steht bereits fest. Am 12. und 13. Juni 2015 wird sich das Theater Rüsselsheim wieder in ein riesiges Kino für den satirischen Kurzfilm verwandeln.

Der Vorverkauf für die 21. Rüsselsheimer Filmtage hat begonnen

 

Rüsselsheim, 20. April 2014 – Der Vorverkauf für die Rüsselsheimer Filmtage 2014 hat begonnen. Das bundesweit bekannte Festival für satirische Filme findet in diesem Jahr am 13. und 14. Juni im Stadttheater statt.

 

Besucher haben die Wahl zwischen dem Kurzfilmtag am Freitag, an dem das etwa zweistündige Programm ohne Kommentierung gezeigt wird, und dem Filmtag am Samstag mit Moderation und Preisverleihung. An beiden Tagen können die Besucher ihre Stimmen für die besten Filme abgeben. Die Preise für die ersten drei Filme werden dann zum feierlichen Abschluss des Festivals am Samstag den Filmemachern übergeben.

 

Mitte Mai geben die Veranstalter das diesjährige Programm bekannt. „85 Filme wurden dieses Jahr eingereicht, darunter wieder viele Perlen auf die sich die Zuschauer freuen können“, erklärt Doris Andörfer, Koordinatorin der Rüsselsheimer Filmtage. „Wir empfehlen allen Fans der Veranstaltung ihre Karten vorab zu kaufen. Die Filmtage im vergangenen Jahr sowie unsere Best-of Veranstaltung im Februar diesen Jahres waren beide bereits vorab ausverkauft. Daher gab es nur rund ein Dutzend nicht abgeholte Karten an der Abendkasse zu kaufen.“

 

Tickets gibt es in Rüsselsheim in den Stadtbüros und beim Servicecenter Kultur123, sowie online unter www.kultur123ruesselsheim.de und www.ruesselsheimer-filmtage.de. Natürlich haben Kurzentschlossene die Möglichkeit Eintrittskarten an der Abendkasse kaufen.

 

Karten für den Filmabend am Freitag, 13. Juni, kosten 12 Euro. Für den Folgetag zahlen Festivalbesucher 14 Euro. Für Schüler und Studierende kostet der ermäßigte Eintritt am Freitag 10 Euro und am Samstag 12 Euro.

Erfolg auf ganzer Linie

Best-of Rüsselsheimer Filmtage überzeugt Zuschauer

Rüsselsheim, 1. März 2014 – Das Filmfestival „Rüsselsheimer Filmtage“ veranstaltete am Freitag, den 28. Februar erstmals eine „Best-of-Veranstaltung“ mit den erfolgreichsten Filmen der vergangenen 20 Jahre. Bereits eine Woche vorher hieß es: alle Karten restlos ausverkauft. Die Stimmung war, wie gewohnt, ausgelassen und die Zuschauer freuten sich, aktiv die Filmauswahl mitzugestalten. So bestimmten die Besucher die zweite Programmhälfte und gaben insgesamt 2.039 Stimmen ab.

 

Das Rüsselsheimer Theater war bis auf den letzten Platz, mit etwa 850 Gästen bepackt, als Michael Kirchberger um 19 Uhr die Freunde des satirischen Kurzfilms begrüßte. Der Vorsitzende der Stiftung Cinema Concetta verwies auf den Erfolg vieler Filmemacher nach ihrer Teilnahme an den Filmtagen. So gewann Dietrich Brüggemann, der 2013 mit seinem Kurzfilm „One Shot“ vertreten war, daraufhin auf der Berlinale einen silbernen Bären. Die ersten zehn gezeigten Filme des Best-of Abends waren gesetzt, eine bunte Mischung der prämierten Werke von 1994 bis 2002 wurde vom Technik-Team um Martina Haber in hoher Qualität auf die Leinwand projiziert. Zur Eröffnung lief vorab der Kurzfilm „Brendel in Speikern“ von Cinema Concetta, mit dem an den Flugzeugabsturz des Filmteams erinnert wurde.

 

Während der Pause hatten Besucher per Stimmzettel die Möglichkeit, aus einer Liste von 49 Filmen ein bis drei Filme auszuwählen. Die am häufigsten angekreuzten Filme liefen dann direkt im zweiten Programmteil des Abends. Dabei fiel die Wahl vorwiegend auf Kurzfilme der letzten Jahre. Die meisten Stimmen erhielten daher der Gewinnerfilm von 2012 „Ein Teller Suppe“ sowie der Sieger des vergangenen Jahres „Offline“. Aber auch Klassiker, wie „Was nicht passt, wird passend gemacht“ von 1997 oder „Futter“ von 1996 waren hoch in der Gunst der Zuschauer. Insgesamt acht Filme wurden ausgewählt, darunter zudem „Mobile“, „Ampelmann“, „Felix“ und „Der Cony ihr Pony“. Nach der Auszählung aller 2.039 abgegebenen Stimmen freute sich das Publikum auf seine Lieblingsfilme, die auch zu später Stunde für viel Erheiterung sorgten. Zum Abschluss verabschiedeten sich die Veranstalter mit „Frankfurt fühlen“, einem Satire-Klassiker des Cinema Concetta Filmteams.

 

Das Team der freiwilligen Helfer der Cinema Concetta e.V. zeigte sich sehr erfreut über die positive Resonanz der Veranstaltung. „Nachdem wir bereits bei den Filmtagen 2013 mit der Samstagsvorstellung vorab ausverkauft waren, freuen wir uns diesen Trend beim Best-of fortzusetzen“, so Koordinatorin Doris Andörfer. „Unser Bestreben ist es, uns auch nach 20 Jahren nicht auf dem bisherigen Erfolg auszuruhen, sondern unsere internen Prozesse und Angebote für die Besucher stetig weiter zu verbessern.“ Die Rüsselsheimer Filmtage finden 2014 am 13. und 14. Juni statt. Im Mai werden die diesjährigen nominierten Filme bekannt gegeben.

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Best-of Rüsselsheimer Filmtage mit abwechslungsreichem Programm

Rüsselsheim, 19. Januar 2014 – Das beliebte Rüsselsheimer Filmfestival veranstaltet nach 20 erfolgreichen Jahren 2014 eine „Best-of-Veranstaltung“. Die ersten zehn Filme von „Best of Rüsselsheimer Filmtage“ am 28. Februar stehen nun fest, den zweiten Programmteil bestimmen die Zuschauer vor Ort mit ihrem Votum. Aus 50 erst-, zweit- und drittplatzierten satirischen Kurzfilmen können die Besucher wählen.

 

Die erste Programmhälfte des Abends besteht aus satirischen Kurzfilmen von 1994-2002. So haben die Zuschauer die Möglichkeit auch ältere Filme zu sehen, die ihnen vielleicht nicht mehr in Erinnerung geblieben oder gar unbekannt sind. Als Eröffnungsfilm läuft „Brendel in Speikern“ von Cinema Concetta, dem verstorbenen Filmteam bestehend aus Martin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz, in deren Erinnerung die Rüsselsheimer Filmtage gegründet wurden. Danach folgen zehn weitere Werke bissigen Humors:Surprise!“, „Canned Faith“, „Alles fließt oder wo geht der Strom hin“, „Wahlverwandtschaften“, „Coming Out“, „Der moderne Zyklop“, „Sind Sie Luigi?“, „Tour Eifel“, „Bin weg – Lisa“ und „Taschenorgan“. In der Pause können die Besucher bei Snacks und Getränken ihre Favoriten für den weiteren Filmabend per Stimmzettel angeben. 50 der 400 gezeigten Kurzfilme aus 20 Jahren stehen zur Wahl. Am Eingang erhält jeder Besucher eine Broschüre mit einem kurzen Portrait aller Filme, um das Gedächtnis aufzufrischen. Durch den Abend führt, anders als bei den Rüsselsheimer Filmtagen, Michael Kirchberger, Vorsitzender der Stiftung Cinema Concetta. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

 

Um 18 Uhr öffnet das Rüsselsheimer Theater am Freitag, den 28. Februar seine Türen für die Best-of-Veranstaltung. Das Programm beginnt um 19 Uhr und wird, unterbrochen von einer Pause, bis etwa 23 Uhr dauern. Die Tickets kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Tickets gibt es noch in den Rüsselsheimer Stadtbüros und beim Servicecenter Kultur123, sowie online unter www.kultur123ruesselsheim.de und www.ruesselsheimer-filmtage.de und an der Abendkasse.

 

Die Rüsselsheimer Filmtage 2014 finden, wie jedes Jahr im Sommer statt, am 13. und 14. Juni. Nachwuchsfilmer haben noch die Möglichkeit ihre Filme einzureichen. Voraussetzungen sind ein satirischer Unterton, eine Maximaldauer von 20 Minuten und der Film darf nicht älter als zwei Jahre sein. Die Anmeldung erfolgt über http://ein.ruesselsheimer-filmtage.de/anmeldung.htm mit allen Unterlagen und einer DVD-Ansichtskopie.

„Offline“: Satire auf das Internet ist Publikumsliebling bei den 20. Rüsselsheimer Filmtagen

 

Rüsselsheim, 16. Juni 2013 – Ausverkauft, abwechslungsreich und ihren Traditionen treu – das waren die Rüsselsheimer Filmtage 2013. 17 qualitativ überzeugende Filme und ein bestens gelaunter Moderator unterhielten die Zuschauer bis nach 23 Uhr. Sieger Benjamin Lenz, Regisseur des Gewinnerfilms „Offline“, erhielt 5.000 Euro Preisgeld und die Trophäe der scharfe Blick. Auf den zweiten Platz, der mit 2.000 Euro dotiert ist, wählten die 1.350 Besucher der Filmtage das Werk „Nashorn im Galopp“ von Erik Schmitt und Stephan Müller. Der dritte Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro ging an Barbara Marheineke mit ihrem Kurzfilm „Grünes Gold“.

 

Ein großer Andrang herrschte dieses Jahr auf die 20. Jubiläumsveranstaltung der Rüsselsheimer Filmtage. Schon im Vorfeld war die Samstagsvorstellung mit Preisverleihung ausverkauft. Auch am Vortag verzeichneten die Veranstalter ein sehr gutes Ergebnis mit etwa 500 verkauften Karten. „Wir sind gerührt von der positiven Resonanz, die wir von den Fans des Festivals erfahren. Viele Besucher kamen auf mich zu, gratulierten und fragten besorgt, ob wir auch im kommenden Jahr die Filmtage umsetzen werden“, erklärte Doris Andörfer, Koordinatorin der Veranstaltung. „Aber ich kann an dieser Stelle versichern, dass wir im nächsten Jahr definitiv wieder kommen und versuchen werden dieses Jahr noch zu toppen.“

 

Der langjährige Moderator Philipp Engel überreichte bei seiner Begrüßung dem Mitbegründer der Veranstaltung, Michael Kirchberger, eine rote Jubiläumstorte, die das Logo des Festivals zierte. Von Beginn an herrschte eine euphorische Atmosphäre im Saal. Das Publikum genoss die obligatorischen Brausestäbchen und feierte die Filmemacher, den Moderator und die Veranstaltung selbst. Die Zuschauer hatten an beiden Veranstaltungstagen die Möglichkeit für ihre drei favorisierten Filme abzustimmen.

 

„Offline“ wurde zum diesjährigen Siegerfilm gekürt. Der mit 20 Minuten längste Film des Festivals ist eine deutsch-kanadische Co-Produktion. Der Dortmunder Regisseur Benjamin Lenz nahm den Preis alleine entgegen, seine beiden Partner, Co-Regisseur Ian Bawa und Markus Henkel, der bei Kamera und Drehbuch mitwirkte, leben in Kanada und waren daher nicht anwesend. Der Film stellt die Abhängigkeit der Menschen vom Internet dar und kritisiert dabei die Vernachlässigung zwischenmenschlicher Beziehungen.

 

Der zweitplatzierte Film „Nashorn im Galopp“ porträtiert die Gefühlswelt eines jungen Mannes, der versucht seinem Schwarm seine Liebe zu offenbaren. Regisseur Erik Schmitt erklärte auf der Bühne, er verzichte weitestgehend auf Computerarbeiten in seinen Werken. Sein Kurzfilm solle Wahrhaftigkeit und Emotionalität transportieren und dies ginge besser mit einfachen Mitteln. „Nashorn im Galopp“ ist bereits der dritte Film des Regieduos Erik Schmitt und Stephan Müller, die seit 2010 unter dem Namen Kamerapferd zusammen arbeiten.

 

Die Satire „Grünes Gold“ von Barbara Marheineke beleuchtet die wahren Hintergründe der Irak-Kriege und thematisiert die Manipulation der Menschen durch die Medien. Dabei erfährt der Zuschauer ein überraschendes Geheimnis. Marheineke ließ die Stimmen ihrer deutschen Darsteller ins Englische synchronisieren und legte dann ein deutsches Voice-over darüber, um sie als authentische, amerikanische Zeitzeugen wirken zu lassen. Enno Kalisch, der als Schauspieler im Film mitwirke, nahm den Preis entgegen und berichtete von der Problematik geeignete Drehorte zu finden. So seien viele Schauplätze durch Zufall bei Fahrradtouren von Bekannten entdeckt worden.

 

Die ehrenamtlichen Helfer übernahmen auch 2013 alle anfallen Aufgaben von Planung, Betreuung der Filmemacher über den Verkauf von Essen, Getränken, Programmen und Fanartikeln sowie dem programmatischen und technischen Ablauf der Veranstaltung. Der erstplatzierte Regisseur, Erik Schmitt, bemerkte, dass „die Rüsselsheimer Filmtage sich durch ihre Einmaligkeit von allen ihm bekannten Festivals unterscheiden.“ Zum vierten Mal unterstützte Škoda Auto Deutschland die Filmtage als Hauptsponsor und stellte neben finanziellen Mitteln auch einen Fahrdienst für die Filmteams zur Verfügung. Weitere wichtige Förderer sind die Hessische Filmförderung, der Eigenbetrieb Bildung und Kultur der Stadt Rüsselsheim sowie die Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau.

 

Die Cinema Concetta verleiht eine Best-of-Rolle an weitere Festivals und Programmkinos. Die Einnahmen kommen den Filmerinnen und Filmern zu Gute. Die Best-of-Rolle kann unter der E-Mail-Adresse best-of@cinema-concetta.de angefordert werden. Wer nicht bis 2014 warten möchte, hat im Herbst die Möglichkeit im Lichtspielhaus Groß-Gerau eine Best-of Aufführung zu besuchen. Am 28. Februar 2014 veranstaltet die Cinema Concetta dann im Rüsselsheimer Theater eine weitere große Best-of Veranstaltung, die Anhänger der Filmtage nicht verpassen sollten. Weitere Details zu beiden Veranstaltungen folgen in Kürze auf www.ruesselsheimer-filmtage.de. Auch das Veranstaltungsdatum für die Filmtage 2014 steht bereits fest. Am 13. und 14. Juni 2014 wird sich das Theater Rüsselsheim wieder in ein riesiges Kino für den satirischen Kurzfilm verwandeln.

Vorverkauf für 20. Rüsselsheimer Filmtage hat begonnen

Erstmalig findet vorab eine „Best of Filmtage“ Veranstaltung im Groß-Gerauer Lichtspielhaus statt 



Rüsselsheim, 14. April 2013 – Der Vorverkauf für die Rüsselsheimer Filmtage 2013 hat begonnen. Das bundesweit bekannte Festival für satirische Filme findet in diesem Jahr am 14. und 15. Juni statt. Einen Vorgeschmack gibt es bereits am 30. April im Lichtspielhaus Groß-Gerau. Zuschauer können bei dieser Sonderveranstaltung die Höhepunkte der letzten 20 Jahre genießen und sich auf den Juni einstimmen.

 

Vorverkauf für beide Veranstaltungstage

Besucher haben die Wahl zwischen dem Kurzfilmtag am Freitag, an dem das etwa zweistündige Programm ohne Kommentierung gezeigt wird, und dem Filmtag am Samstag mit Moderation und Preisverleihung. An beiden Tagen können die Besucher ihre Stimmen für die besten Filme abgeben. Die Preise für die ersten drei Filme werden dann zum feierlichen Abschluss des Festivals am Samstag den Filmemacherinnen und Filmemachern übergeben.

 

Tickets gibt es in Rüsselsheim in den Stadtbüros, bei der Geschäftsstelle Kultur123 und im forum wohnen – bildung – kultur in der Innenstadt. Internetnutzer können zudem Karten im Internet bestellen. Unter www.kultur123ruesselsheim.de und www.ruesselsheimer-filmtage.de führt ein Link direkt auf das Buchungssystem. Natürlich haben Kurzentschlossene die Möglichkeit Eintrittskarten an der Abendkasse kaufen.

 

Karten für den Filmabend am Freitag, 14. Juni, kosten 10 Euro. Für den Folgetag zahlen Festivalbesucher 12 Euro. Für Schüler und Studierende kostet der ermäßigte Eintritt am Freitag 8 Euro und am Samstag 10 Euro.

 

Kooperation mit Lichtspielhaus

In der Reihe „Kommunales Kino“ zeigt das Lichtspielhaus Groß-Gerau am 30. April um 17.45 Uhr und 20.15 Uhr ein Best of Rüsselsheimer Filmtage. Die neu geschlossene Kooperation mit dem Gross Gerauer Kino ermöglicht es Anhängern des Rüsselsheimer Festivals für satirische Kurzfilme die Höhepunkte der vergangenen Filmtage der Jahre 1994, 1997 und 2012 hintereinander zu sehen. Findet die Veranstaltung beim Publikum positiven Anklang, werden weitere Termine folgen.

 

Cinema Concetta kooperiert mit der Gustav Heinemann Schule

Rüsselsheim, 5. Mai 2013 – Die Cinema Concetta Filmförderung kooperiert mit dem Fachbereich Kunst der Gustav-Heinemann-Schule (GHS) in Rüsselsheim. Schüler aus der Video-Arbeitsgruppe des Oberstufen-Gymnasiums haben zum ersten Mal an der Sichtung der Bewerberfilme für die Rüsselsheimer Filmtage am 14. und 15. Juni im Stadttheater teilgenommen. Somit sind die Jugendlichen an der Zusammenstellung des diesjährigen Programms des satirischen Kurzfilmfestivals beteiligt. Die Schülerinnen und Schüler sind beim Festival ebenfalls dabei und können mit den Teilnehmern über ihre Arbeiten diskutieren und wertvolle Erfahrungen für ihren beruflichen Werdegang gewinnen.

Die Cinema Concetta Filmförderung, die zusammen mit dem angeschlossenen Förderverein das Filmfest ausrichtet, wünscht sich ein langfristige Kooperation, bei der interessierte Schüler das Kurzfilmfestival unterstützen und mit neuen Ideen zur Zukunft der Veranstaltung beitragen können. Pädagogisch wird das Projekt von Peter Feldmann, Kunstlehrer an der GHS begleitet.

Weitere Informationen gibt es auf www.ruesselsheimer-filmtage.de

 

Über die Rüsselsheimer Filmtage:

Die Cinema Concetta Filmförderung wurde am 30. September 1992 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Anlass war ein Flugzeugunglück vom 22. Dezember 1991 am Hohen Nistler bei Heidelberg, bei dem das Cinema Concetta Filmteam Martin Kirchberger, Ralf Malwitz, Klaus Stieglitz und weitere 25 Passagiere während der Dreharbeiten zu ihrem Film "Bunkerlow" ums Leben kamen.

Um das Andenken an die Opfer zu wahren sowie ähnliche Filmarbeiten mit weitestgehend satirischem Inhalt zu fördern, riefen Freunde und Angehörige des Filmteams die Stiftung Cinema Concetta Filmförderung ins Leben. 1994 fanden erstmals die Rüsselsheimer Filmtage statt, die seitdem jährlich herausragende satirische Kurzfilme zeigen und prämieren.

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