Programm 2016

UNSER VORFILM

Martin Kirchberger

Der Stein
 

Regie: Martin Kirchberger
Kamera: Norbert Miguletz, Martin Kirchberger
Darsteller: Ole Heidekamp
Träger: René Heisig, Achim Werner, Uwe Wenzel, Norbert Klein, Andreas Streun, Andreas Ritter, Lothar Gernerot
Musik: Andreas Seibert
Klappe: Susanne Radau
Produktion: Cinema Concetta Martin Kirchberger, Rüsselsheim

Deutschland 1987, 16mm, s/w, 09:00 min

Einen über 300 Kilogramm schweren Betonmonoliten unter Zuhilfenahme zweier Edelkastanienstämme und einem jugoslawischen Langhanfseil in 95 cm Höhe schwebend zu fixieren ist schwierig.

Haben Sie schon mal von der alljährlichen Zeremonie des Steinhängens im Taunus gehört? – Nein? Dann schauen Sie sich „Der Stein“ an, der fünfjährige Ole Heidekamp wird Ihnen in wissenschaftlich präziser Terminologie erklären, worum es geht.
 

Herzlichen Dank an Förster Streun.

Wunder der Wirklichkeit ist das Generalthema satirischer Kurzfilme, die von der Gruppe um Martin Kirchberger mit wechselnder Aufgabenverteilung hergestellt wurden. Mit filmischen Mitteln, die dem Dokumentarfilm entlehnt sind, werden Phänomene der Wirklichkeit vorgestellt, über die man sich nur wundern kann. - Wundern Sie sich nicht, wenn Sie erfahren, dass die Schwerkraft nachlässt! Es gibt Anzeichen der schleichenden Veränderung unserer Wirklichkeit, die nur von besonders aufmerksamen Zeitgenossen

wahrgenommen werden. ln„Buchholz bleibt" ist dies ein alter Seemann, der Anzeichen eines Gravitationsrückgang feststellt und sich deshalb mit Eifer der Aufgabe widmet, die Bäume am Boden testzubinden. Genau wie Käpt'n Buchholz widmete sich Martin Kirchberger zusammen mit seinen Freunden den Phänomenen der Wirklichkeit, die gerade dabei sind, die Bodenhaftung zur sturen Plausibilität zu verlieren, um knapp über der Realität zu schweben.

 

Cinema Concetta Filmförderung

Matthias-Grünewald-Str. 62

65428 Rüsselsheim

Teil 1

1.

Marco Gadge

Er und Sie
 

Regie: Marco Gadge
Buch: Marco Gadge
Kamera: Niklas Hoffmann
Ton: Bernd Göbel

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 15:32 min

 

Thomas ist auf dem Weg in ein Leben, in dem es nur ihn und seine Freundin gibt. Doch der Traum zerplatzt wie eine Seifenblase, als diese sich von ihm trennt. So trifft er an einer einsamen Raststätte auf Annemarie...

Marco Gadge entschließt sich erst nach einer Ausbildung als Schlosser und einer Tätigkeit als Baggerfahrer, den langen steinigen Weg eines Filmemachers zu gehen. Mit den Jahren sind etliche Kurzfilme und Dokumentationen entstanden.

2.

Dave Lojek

Das sprichwörtliche Glück

 

Regie: Dave Lojek

Buch: Steffi Sixdorf, Peter Lutz

Kamera: Lukas Teudler

Schnitt: Dave Lojek

Ton: Tomas Cech, Viktor Adamek, Maxi Kalleder, Moritz Schmidt, Richard Diesterbeck, Nico Seddiki

Produktion: Dave Lojek, Steffi Sixdorf

 

Österreich und Deutschland 2015, Digital, Farbe, 05:00 min

 

Idiome garnieren unsere Sprache, sind aber mitunter auch schwer zu übersetzen. Diese Komödie hilft beim Bebildern und erzählt von zwei Nachbarn, die Gefühle füreinander entwickeln.

Dave Lojek, geboren in Berlin, absolviert sein Magisterstudium der Anglistik/Amerikanistik und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Als unabhängiger Regisseur und Produzent realisierte er bereits unzählige Kurzfilme, Dokumentationen, Parodien, Musikvideos, Portraits, Kunstfilme, sowie auch Werbefilme. Außerdem arbeitet er als Dozent, Verleiher und ehrenamtlich als Vorsitzender des Video-& Filmverbandes Berlin/Brandenburg,

der jährlich einige internationale Filmfestivals veranstaltet.

3.

Martin Mayntz, Patrick Saleh-Zaki

520015

 

Regie: Martin Mayntz, Patrick Saleh-Zaki

Buch: MartinMayntz

Kamera: Timo Seidel, Patrick Saleh-Zaki

Schnitt: Martin Mayntz, Patrick Saleh-Zaki

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 11:10 min

 

Die weltweit erste verfilmte Amazon-Kundenrezension. Karsten kauft sich den AEG 520015 Elektrogrill und das stellt sein Leben völlig auf den Kopf.

Martin Mayntz wohnt als Schreiberling und Cutter in Köln. Nach seinem abgeschlossenen Studium im Fachbereich Kommunikationsdesign arbeitet er auch beim Fernsehen und ist  derzeit als Cutter bei der RTL-Serie „Alles was zählt“ tätig.

 

Patrick Saleh-Zaki wohnt ebenfalls in Köln. Als ausgebildeter gestaltungstechnischer Assistent für Medien und Kommunikation arbeitet er als Regisseur, Kameramann und Cutter, insbesondere im Fernsehen.

4.

Christian Ricken, Moritz Rautenberg

Sweaty Santa

 

Regie: Christian Ricken, Moritz Rautenberg

Buch: Christian Ricken, Moritz Rautenberg

Kamera: Moritz Rautenberg

Schnitt: Max Zilker

Ton: Clemens Becker

Musik: Karsten Laser

Animation: Liga 01

 

Deutschland 2014, Digital, Farbe, 00:52 min

 

Weihnachten in naher Zukunft. Vor lauter Hitze schwitzt der Weihnachtsmann fürchterlich und trägt seine Geschenke nur in einer viel zu engen roten Badehose aus!

Christian Ricken, in Frankfurt am Main geboren, studiert 2006 Regie an der MHMK in München, nachdem er eine Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton, diverse Praktika und freiberufliche Tätigkeiten absolvierte. Nach dem Bachelor-Abschluss nimmt er sich eine einjährige Auszeit, um mit seinem Rucksack die Welt zu umrunden. 2014 absolviert er die Master Class Werbung der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er arbeitet als freiberuflicher Regisseur, vor allem in der Werbung.

 

Moritz Rautenberg ist 1987 in Hamburg geboren und in München aufgewachsen. Nach dem Abitur sammelt er Erfahrungen bei Münchener Fotografen und Werbefilmproduktionen. Er studiert seit 2011 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München im Fach Szenische Kamera und hat sich dort ganz dem Spielfilm und der Werbung verschrieben. Im Rahmen der Masterclass Werbung führt er 2014 zum ersten Mal Co-Regie mit Christian Ricken. Die Kooperation führte zu zahlreichen Awards und Auszeichnungen.

5.

Philipp Klinger

Die Blaue Sophia

 

Regie: Philipp Klinger

Buch: Vasko Schulz, Simon Thummet

Kamera: Adrian Langenbach

Schnitt: Moritz Poth

Ton: Nick Thienel, Tobias Adam

Produktion: Margot Haiböck, Laure Dahout

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 09:57 min

 

Eine bitter-süße Komödie über Kommunikationsprobleme, Trauer und den Preis, den Menschen bereit sind zu zahlen, nur um Emotionen zu vermeiden...

Philipp Klinger wächst in einem kleinen Dorf in der Nähe des Schwarzwaldes auf und flüchtet sich schon früh in die Welt des Theaters, des Schreibens und des Filmemachens. Nach einem Praktikum zum Mediendesigner bei einer Filmproduktionsfirma arbeitet er zunächst als AssistandDirector für Werbe- bzw. Kurzfilme, ehe er dann ein Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg beginnt. Er arbeitet derzeit an seinem Diplom.

6.

Daniela Schramm Moura, Andreas Kessler, StephanKämpf

Mitfahrer

 

Regie: Daniela Schramm Moura, Andreas Kessler, Stephan Kämpf

Buch: Stephan Kämpf

Kamera:Steve Won, Eddy Hohf

Schnitt: Daniela Schramm Moura

Ton: Angelika Wachsmuth

Produktion: Aleksandra Todorovic, Nina Schwarz

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 07:30 min

 

Tom und Janine sind kurz davor, einen Flüchtling über die Grenze zu schmuggeln. Aber was, wenn sie sich strafbar machen? Zwischen den beiden entbrennt ein absurder Streit – nur der junge Mann aus Gambia versteht kein Wort.

Daniela Schramm Moura, Andreas Kessler und Stephan Kämpf studieren seit 2014 gemeinsam an der Filmakademie Baden-Württemberg. Während Daniela Schramm Moura Schnitt studiert, legt Andreas Kessler seinen Arbeitsschwerpunkt hier auf szenische Regie und Stephan Kämpf auf Drehbuch. Schon vor dem Film „Mitfahrer“ haben Andreas Kessler und Stephan Kämpf gemeinsame Projekte realisiert. Für den Film „Mitfahrer“ fanden sie in Daniela Schramm Moura die ideale Erweiterung ihres Teams.

7.

Kuesti Fraun

Männer die auf Handys starren

 

Regie: Kuesti Fraun

Buch: Kuesti Fraun

Kamera: Chris Brandl

Schnitt: Chris Brandl, Andreas Neckritz

Ton: Chris Brandl

Produktion: Chris Brandl

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 03:09 min

 

Mobile Kommunikationsgeräte sind nicht mehr wegzudenken aus unserem Alltag, und so dominieren sie auch die Bilder auf unseren Straßen. Menschen widmen sich hingebungsvoll ihren Handys, Smartphones, iPhones, iPads und Tablets. Haben wir den Kampf bereits verloren? Und was haben wir eigentlich gemacht, als es diese Technologien noch nicht gab?

Kuesti Fraun, 1976 geboren, lebt in Berlin und Düsseldorf. Er ist freier Filmemacher und Autor mit Spezialisierung auf kurzformatige Bewegtbildgeschichten. Er realisierte bereits mehrere Ausstellungen und Aufführungen, u.a. auch im Louvre in Paris und dem Multimedia Art Museum in Moskau.

8.

Julia Walter

BUNT BLEIBEN

 

Regie: Julia Walter

Buch: Julia Walter

Kamera: Christian Stangassinger                    

Schnitt: CarolinBiesenbach

Ton: Richard Louis

Produktion: Daniel Rohm, Jakob Vogt

Animation: Christian Stiller, Torsten Feig

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 01:11 min

 

Dieser Film ist so kurz, dass jede Inhaltsangabe die Pointe vorweg nehmen würde. Alles, was man darüber sagen kann ist: Ein Hügel. Ein Klo. Ein Mann.

Julia Walter, 1984 in Erfurt geboren und in Hamburg aufgewachsen, studiert zunächst Literaturwissenschaft und Philosophie und arbeitet als Regieassistentin bevor sie 2010 ihr Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film München aufnimmt. Mit ihren Filmen ist sie erfolgreich auf nationalen und internationalen Festivals vertreten. In Für ihren Film „Job Interview“ bekam sie in Deutschland u.a. den Murnau Kurzfilmpreis und das „Prädikat besonders wertvoll“ von der FBW. Außerdem ist sie mit ihrem Film Teil des Next Generation Short Tiger Programms von German Films und kann ihren Film 2014 in Cannes präsentieren. BUNT BLEIBEN ist Julia Walters neuester - und kürzester - Kurzfilm.

9.

Steffen Hand     

R.I.P. - Rest in Pieces

 

Regie: Steffen Hand

Buch: Steffen Hand, Folke Renken, Sebastian Plappert

Schnitt: Steffen Hand

Ton: Steffen Hand

Produktion: Steffen Hand, Folke Renken

Animation: Steffen Hand

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 13:42 min

 

Die besten Tage des Todes liegen hinter ihm: Brille, Krückstock und immer dieses schlechte Gedächtnis! Dank Notizbuch halten sich die meisten Katastrophen im Rahmen. Doch eines Nachts passiert, was passieren muss: Der Tod verliert eine Sense! Wo ist sie nur, wo ist sie nur...?

Steffen Hand, Jahrgang 1982, lebt und arbeitet in Berlin und ist eigentlich freier Editor für Film und Fernsehen. Ihn verfolgte die Vision, selbst einen Zeichentrickfilm zu machen. Dank seiner Zeichenskills und seines Kurzfilm-Know-Hows konnte er seine Vorstellung schließlich umsetzen. R.I.P.- Rest in Pieces ist sein fünfter Kurzfilm.

10.

Patrick Büchting

Die Klausur

 

Regie: Patrick Büchting

Buch: Patrick Büchting, Helena Balabin, Larissa Scholz, Vincent Matejko, Yann Mölle, Valeska von Mitzlaff

Kamera: Christina Govi, Catherine Bohn

Schnitt: Patrick Büchting

Ton: Catherine Bohn

Produktion: Patrick Büchting

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 03:58 min

 

Nervös in der Klausur sitzen, nicht wirklich eine Ahnung haben und einen Blick in den Spickzettel riskieren – so manch einem Schüler könnte das bekannt vorkommen. Doch wenn dann auch noch der Lehrer durch die Reihen läuft, ist die Panik groß!

Der Nachwuchsregisseur Patrick Büchting ist 1998 in Frankfurt am Main geboren. Er absolviert 2012/2013 einen Filmlehrgang an der RR RockridgeSecondary School in Vancouver, BE, Kanada, den er als Jahrgangsbester abschließt und studiert daraufhin seit 2015 „Motion Pictures“ an der Hochschule Darmstadt.

„Die Klausur“ ist bereits sein vierter Kurzfilm.

Pause

Teil 2

11.

Daniel Bier

Oschen

 

Regie: Daniel Bier

Buch: Daniel Bier

Kamera: Rebecca Hoett

Schnitt: Daniel Bier

Ton: Michael Riegert

 

Deutschland 2015, 16mm, s/w, 9:23 min

 

Rosie (75) soll von ihrem Sohn Bernd und der Enkeltochter Beate ins Altersheim gebracht werden, doch insgeheim hat sie einen ganz anderen Plan. Kurzerhand entwischt sie und stellt sich mit ihrem Rollkoffer an einen Rastplatz, um ans Meer zu trampen. Mit dem jungen Tramper Martin versucht Rosie dem Vorhaben von Bernd und Beate, die Dame wieder einzufangen, zu entgehen. Dank einer List kann sie das Ruder am Rastplatz herumreißen, sich von der Bevormundung befreien und kommt so ihrem Traum ein großes Stück näher.

Daniel Irvin Bier, geboren 1990 in Latrobe, USA, arbeitet nach seinem Abitur bei einer Produktionsfirma in Böblingen bei Stuttgart. Im Produktionsalltag wird er in allen Bereichen der Werbefilmproduktion mit Schwerpunkt Automobil und Motorsport eingebunden. Seit Oktober 2014 studiert er im Studiengang "Kino- und Fernsehfilm" an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. „Oschen“ ist sein dritter Film als Regisseur.

12.

Tim Ellrich, Leonhard Kaufmann

Am Fenster

 

Regie: Tim Ellrich, Leonard Kaufmann

Buch: Tim Ellrich, Dominik Huber

Kamera: Tim Weskamp, Felix Rothmayer

Ton: Marcus Fass

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 10:18 min

 

 

Zwei Nachbarn verfallen einer unerwarteten Freundschaft außerhalb ihrer Fenster. Um den Fernsehempfang wieder herzustellen, steigt Helmut entschlossen auf seinen Fenstersims im vierten Stock. Nachbar Walter missinterpretiert sein Rütteln an der Satellitenschüssel jedoch als Suizidversuch, dem er sich zu gern anschließen will. Während sie das Missverständnis zu klären versuchen, entdecken beide einen vertrauten Freund im sonst so unbekannten Nachbarn.

Tim Ellrich studiert derzeit szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit seiner Kindheit ist er von Filmen fasziniert und arbeitete früh in einem Kino in seiner Heimatstadt. Nach einigen Erfahrungen bei professionellen Filmproduktionen zieht es ihn nach Wien, wo er Philosophie, sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaften studiert und mit Auszeichnung abschließt. Im Anschluss tritt er das Studium in Baden-Württemberg an. In seinen Filmen versucht Tim Ellrich die Absurditäten des täglichen Lebens zu behandeln. Seine Filme liefen auf über 100 internationalen Festivals.

 

Leonhard Kaufmann, geboren 1987 in München, studiert von 2009 bis 2013 Geschichte in Leipzig. Angefangen als Straßenfotograf realisiert er bald zunehmend eigene dokumentarische Kurzfilme. 2014 nimmt er an der Professional Media Masterclass von

Werkleitz e.V. teil. Seine Filme werden erfolgreich auf nationalen und internationalen Festivals gezeigt und sein Dokumentarkurzfilm "Hinter dem Wald" wird 2015 für den deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Derzeit studiert er Bildgestaltung/Kamera an der Filmakademie Baden-Württemberg.

13.

Natalia C.A. Freitas

Electrofly

 

Regie: Natalia C.A. Freitas

Gestaltung, Kamera: David Finn

Ton: Ana Monte

Producer: Mareike Keller

Animation: Jacob Frey, Natalia C.A. Freitas

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 02:45 min

 

In einer Toilette fliegt eine kleine Fliege um eine Lampe. Plötzlich bekommt sie einen Elektroschock. Die Fliege klatscht an die Wand und berührt dort mehrere Zeichnungen und Werbeplakate, die daraufhin zum Leben erwachen. Die Zeichnungen einer neugierigen Katze und eines Huhns laufen der Fliege nach – und es entsteht ein Chaos!

Natalia Freitas, geboren 1985 in Brasilien, studiert 2005 bis 2009 an der Universidade Federal de Minas Gerais, ehe sie an die Filmakademie Baden-Württemberg wechselt, wo sie von 2012 bis 2015 studiert. Während dieser Zeit arbeitet sie bereits an zahlreichen Filmen mit und hat ihr Augenmerk dabei auf Animationsfilme gerichtet. „Electrofly“ ist ihre Abschlussarbeit.

14.

Marc Rößler

Bob

 

Regie: Marc Rößler

Buch: Marc Rößler

Kamera: Marc Rößler

Schnitt: Robert F. Kellner, Marc Rößler

Ton: Robert F. Kellner, Marc Rößler

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 04:40 min


Bob ist ein gefragter Künstler. Doch Bob fühlt sich oft unverstanden - denn im Umfeld seiner Werke ist die Stimmung stets auf ihrem Tiefpunkt und die Trauergemeinde nie weit.

Ein Versuch eines Künstlerportraits.

Marc Rößler, geboren 1980, arbeitet bereits seit ca. 1996 bei zahlreichen no/low-Budget-Kurzfilmproduktionen mit. Nach seinem Schulabschluss studiert er Informatik in Erlangen, arbeitet parallel dazu im E-Werk-Kino Erlangen und beginnt mit dem Sammeln und Restaurieren von Kinoprojektoren. Nach seinem Studium ist er am Fraunhofer Institut in Erlangen beschäftigt: zur richtigen Zeit am richtigen Ort arbeitet er dort am DCI-Testplan für digitales Kino mit. Aktuell arbeitet er bei Dolby in Nürnberg und beschäftigt sich mit allem, was mit Fotografie, Kino, Film, Filmproduktion, Kopierwerken und Postproduktion zu tun hat.

15.

Stefan Bürkner

Operation Grabenzeit

 

Regie: Stefan Bürkner

Buch: Stefan Bürkner

Kamera: Marvin Schatz

Schnitt: Katja Nguyen Thanh

Produktion: Christian Arnold , Katja Nguyen Thanh

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 06:54 min

 

Der kaisertreue Leutnant Stadtmüller möchte nichts lieber, als den ihm gegebenen Angriffsbefehl ordnungsgemäß ausführen. Doch durch die plötzliche Einführung der Sommerzeit sieht sich Stadtmüller einem unlösbaren Dilemma gegenüber, das nicht nur sein Ordnungsbewusstsein auf die Probe stellt.

Stefan Bürkner wird 1988 in Düren geboren. Nach dem Abitur ist er über die Schauspielerei zum Film gekommen und wechselt nach einigen Fernsehrollen hinter die Kamera. Einem Regie- und Drehbuchstudium in Auckland, Neuseeland, folgte ein Praktikum bei X Filme Creative Pool in Berlin. Seit Oktober 2014 studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie.

16.

DamianSchipporeit

Der alte Mann und die Katze

 

Regie: DamianSchipporeit

Buch: Ulrich Klingenschmitt

Kamera: Andrés Marder

Ton: Hennig Jäger

Schnitt: Stefan Weiss

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 10:00 min

 

Aus tiefgründiger Sehnsucht nach Gesellschaft und sozialen Kontakten baut sich ein alter, einsamer Mann das Hirngespinst einer heilen Welt auf. Gemeinsam mit seiner Katze feiert er seinen 80. Geburtstag. Plötzlich klingelt es. In der Tür steht die junge, hübsche Nachbarin.

Damian Schipporeit, geboren 1978 in Soest, arbeitet seit über fünfzehn Jahren als Regisseur, Cutter und Produzent. Nach den Anfangsjahren in Hamburg brachte ihn 2007 das cast&cut Stipendium nach Hannover, wo er seit 2009 zusammen mit Christian Kelm die Produktionsfirma FILMBLICK Hannover mit Schwerpunkten im Bereich Corporate (Unternehmensfilme) und Content (Spielfilm, Dokumentation, Formatentwicklung) leitet.

17.

Lukas Klaschinski

Karmakonto

 

Regie: Lukas Klaschinski

Buch: Lukas Klaschinski

Kamera: Phillip Kaminiak

Schnitt: Sebastian Fischbeck

 

Deutschland 2016, Digital, Farbe, 01:06 min

 

Ein Mann verfolgt rücksichtslos sein Ziel und verliert dabei den Kontakt zu dem, was er einmal war: Ein Kind!

Lukas Klaschinski wird 1983 in West-Berlin geboren und beginnt seine Laufbahn als Moderator und Redakteur im Radio. Parallel dazu arbeitet er als Regieassistent in zahlreichen Werbefilmproduktionen, Spielfilmen und Dokumentationen. Während seines Psychologiestudiums entschließt er sich, auch eigene Filme zu produzieren. Er macht den Anfang mit Musikvideos und Imagefilmen, bis er in der U-Bahn den Protagonisten seiner ersten Dokumentation „Jackpot“ kennenlernt. Er selbst nennt sich nicht Filmemacher/ Regisseur, sondern Beobachter, der Fragen stellt, die ihn interessieren. Der rote Faden in all seinen Arbeiten ist die Suche nach der Motivation für menschliche Entscheidungen.

18.

Daniel Nocke

Wer trägt die Kosten?

 

Regie: Daniel Nocke

Produzent: Thomas Meyer-Herrmann

Animation: Martin Schmidt, Gottfried Mentor, Pia Auteried

Ton: Klangerfinder

 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 03:49 min

 

Aus einem Fernsehstudio wird eine Diskussion übertragen. Drei Experten geben tiefe Einblicke in ein hochbrisantes Thema. Ob Experte Nummer vier noch einmal eingeladen wird, darf allerdings bezweifelt werden.

Daniel Nocke wird 1968 in Hamburg geboren und studiert von 1994 bis 1999 an der Filmakademie Baden-Württemberg. Zahlreiche seiner Filme werden mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet, darunter sein 60-minütiger Animationsfilm „Der Peitschenmeister“. Sein Drehbuch zu „Sie haben Knut“ erhält 2004 den Preis der deutschen Fernsehkritik. Dem Rüsselsheimer Publikum ist er unter anderem durch seine Filme „Die Fischerswitwe“ (1996) oder „Der moderne Zyklop“ (2001) bekannt. Er lebt als freier Animationsfilmer und Drehbuchautor in Hamburg.

19.

David M. Lorenz

Wir könnten, wir sollten, wir hätten doch...

 

Regie: David M. Lorenz

Buch: David M. Lorenz

Kamera: Fabian Beyer

Schnitt: David M. Lorenz

Tonmischung: Daniel Fuchs
 

Deutschland 2015, Digital, Farbe, 11:22 min

Sonntagabend, Winter, eine deutsche Wohnung. Im Fernsehen laufen die gewohnten Nachrichten über Flüchtlingskatastrophen an der Küste Italiens, in der Küche wird Sushi auf einer Platte gestapelt. Ein Pärchen der gehobenen Mittelschicht will es sich gerade auf dem Sofa gemütlich machen, da klingelt es an der Tür...

David Marius Lorenz wächst in Freiburg im Breisgau auf. Nach dem Zivildienst in Australien arbeitet er bei Film und Fernsehen in München, bevor er in Österreich „Theater-, Film- und Medienwissenschaften“ an der Universität Wien studiert. Es folgt ein Studium der „Audiovisuellen Medien“ (Fachrichtung Filmregie) in Berlin, das er 2013 mit Auszeichnung und einer Arbeit über die Dramaturgie von fiktionalen Kurzfilmen abschließt. Bereits sein erster während des Studiums gedrehter szenischer Kurzfilm „Ein Augenblick in mir“ – eine Tragikomödie über einen traurigen Clown – läuft auf über 100 Festivals weltweit und wird mehrfach ausgezeichnet. David M. Lorenz lebt und arbeitet freiberuflich in Berlin.

Auf Wiedersehen im Jahr 2017 zu den
24. Rüsselsheimer Filmtagen

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