Programm 2019

Vorfilm

Schgaguler

D 1988, s/w, 16 mm, 11:00 min

 

Produktion:  Cinema Concetta

 

Ton:               René Heisig

Schnitt:         Ralf Malwitz, Martin Kirchberger

Buch:             Klaus Stieglitz, Martin Kirchberger

Regie:            Martin Kirchberger

 

Schgaguler, ein alter Einsiedlerhofbauer, ist einer der wenigen, der noch die Kunst des Gurkensteckens beherrscht. „Gurkenanbau ist Sache der Frau, aber stecken muss sie der Mann“. Kirchberger zieht mit ihm und seinem Filmteam bei Morgendämmerung auf einem Pferdeschlitten los. Nur an bestimmten Stellen dürfen die mitgebrachten Salatgurken in den Schnee gesteckt werden, damit sie Unheil abwehren oder ein fruchtbares Erntejahr bringen.

 

Der Film greift den Konflikt der menschlichen Entfremdung von Natur auf. Das Gurkenstecken im Schnee soll Haus und Hof vor Unheil schützen. Natur tritt hier noch als allumfassende Kraft auf; einerseits Gefahr, andererseits Lebensquell, bestimmt sie den Rhythmus des Menschen, der versucht, sie für sich günstig zu stimmen. Beschrieben wird das Arrangement zwischen Mensch und Umwelt, das gleichzeitig beinhaltet, die ursprüngliche Lebensweise vor äußeren Einflüssen zu bewahren.

 

Der Film macht sich das Spiel mit den Ebenen Realität und Fiktion zunutze, indem er dem vordergründig unsinnigen Gurkenstecken ernsthaftes Gewicht verleiht und es somit als Metapher für die genannten Konflikte einsetzt.

Teil 1

1.

Panagiotis Kountouras

Ivan

 

Regie: Panagiotis Kountouras

Buch: Taxiarchis Deligiannis, Vasilis Tsiouvaras

Kamera: Thanasis Konstantopoulos

Schnitt: Panagiotis Kountouras

Ton: Vasilis Ipirotis

Produktion: Taxiarchis Deligiannis, Vasilis Tsiouvaras, Panagiotis Kountouras, Christos Stergioglou

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 09:25 min

 

Ein einsames Abendessen für Zwei in einer entmenschten Gesellschaft.

Der in Griechenland geborene Panagiotis Kountouras arbeitet als Regisseur und Autor. Er hat bereits mehrere Dokumentarfilme gedreht und dabei vor allem die Flüchtlingskrise und die Porträts realer Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Seine Arbeiten sollen vor allem menschliches Verhalten in den Fokus stellen und allgegenwärtige Abwesenheit, Vielfalt und

Einsamkeit offenbaren. „Ivan“ ist Panagiotis Kountouras‘ dritter Kurzfilm.

2.

Peter Meister

Menschenjagd

 

Regie: Peter Meister

Buch: Peter Meister

Kamera: Alexander Griesser

Schnitt: Peter Meister

Ton: Daniel Mathe

Produktion: Peter Meister, Lawrence Richards

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 19:17 min

 

Eine rechte Bürgerwehr fängt bei dem Versuch, Deutschland vor dem Zustrom von Flüchtlingen zu verteidigen, einen schwarzen Mann in einem Waldstück. Der Gefangene entpuppt sich aber als jemand ganz anderes und zwingt letztlich die Mitglieder der Bürgerwehr zur Flucht aus ihrer Heimat.

Peter Meister, 1987 in Bonn geboren und aufgewachsen im südhessischen Bensheim, studierte zunächst Filmwissenschaft, Literatur und Philosophie in Mainz. Danach arbeitet er in den Bereichen Regie-Assistenzen und Aufnahmeleitungen an Filmsets und im Theater als freier Autor und Regisseur. 2015 gründet er die Kabakon Film & Medien. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet und liefen auf zahlreichen Festivals weltweit. Peter Meister ist momentan Stipendiat der 29. Drehbuchwerkstatt an der HFF München und entwickelt dort seinen Debütfilm.

3.
Oliver Boczek

Ist das für mich?

 

Regie: Oliver Boczek

Buch: Nicole Banik

Kamera: AtsiNiloiv

Schnitt: Oliver Boczek

Musik: Eddy Monrow

Produktion: Oliver Boczek

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 04:27 min

 

Ein Paketzusteller hat es eilig. Aber er hat nicht mit Frau Kowalke gerechnet. Die ältere Dame hat viel Zeit.

Der Kieler Filmemacher Oliver Boczek besuchte zahlreiche Filmkurse und -seminare, übernahm Jobs beim Film und wirkte an verschiedenen Filmproduktionen in unterschiedlichen Positionen mit, bevor er seinen ersten eigenen Film drehte. Danach folgten Kurz-Spielfilme, Dokumentationen, Trailer, Musikvideos, Image- und Werbefilme.

4.

Jonathan Behr

Follower

 

Regie: Jonathan Behr

Buch: Simon Schulz

Kamera: Bo-Christian Riedel-Petzold

Schnitt: Jonathan Behr, Bo-Christian Riedel-Petzold

Produktion: Jonas Sticherling

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 09:56 min

 

Eigentlich will Clara Reichert nur einen normalen Abend beim Babysitten im Haus einer wohlhabenden Familie verbringen, als ihr Handy sie über einen neuen Instagram-Follower benachrichtigt. Doch dieser ist anders als die anderen - und lässt sich nicht mehr so einfach abschütteln. Auch als Clara ihren Freund Patrick zur Hilfe ruft, verschärft sich die Lage nur noch weiter, denn der Follower hat alles andere als gute Absichten. Er folgt ihr mittlerweile nicht nur in der digitalen Welt - sondern auch in der echten. Während Patrick auf dem Weg ist, um sie zu retten, verbarrikadiert sie sich im Haus.

Jonathan Behr, geboren 1989 in Karlsruhe, arbeitete bereits während seiner Schulzeit als Filmvorführer, um möglichst oft im Kino zu sein. Während seines Studiums der Audiovisuellen Medien in Stuttgart realisierte er mehrere Kurzfilme und leitete das Studentenfernsehen der Hochschule. Sein Praxissemester konnte er bei Jim Jarmuschs Kinoproduktion „Only Lovers LeftAlive“ absolvieren. Mit einer Arbeit über Urängste im Horrorfilm schloss er sein Masterstudium ab. Seit 2016 studiert er Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg.

5.

Lisa Pozo Nunez

Greenkeeper

 

Regie: Lisa Pozo Nunez

Buch: Lisa Pozo Nunez

Kamera: Christopher Stöckle

Schnitt: Lisa Pozo Nunez

Ton: Marc Fragstein

Produktion: Daniela Drewke

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 03:00 min

 

Günther ist Platzwart mit Leib und Seele. Leider bleiben die Leistungen seines Fußballclubs weit hinter seinen Ambitionen. Als Gurkentrupp der Kreisliga verschrien, ist es nun an ihm die Ehre seiner Mannschaft zu retten.

Lisa Pozo Nunez ist Regisseurin und lebt in Heidelberg. 2009 schloss sie ihr Studium der audiovisuellen Medien mit dem Bachelor ab. Daraufhin arbeitete sie zunächst als Cutterin beim SWR und absolvierte danach ihr Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2013 studierte sie Dokumentarfilm und arbeitet freiberuflich als Regisseur und Redakteur für verschiedene Öffentlich-Rechtliche Sender.

6.

Eugenio Villani & Raffaele Palazzo

Relicious

 

Regie: Eugenio Villani & Raffaele Palazzo

Buch: Eugenio Villani

Kamera: Alessandro Mattiolo

Schnitt: Eugenio Villani, Raffaele Palazzo

Ton: Marco Montano

Produktion: Raffaele Palazzo

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 08:27 min

 

Ein Mann im Supermarkt: Nachdem er das Nötigste in den Wagen gepackt hat, geht er auf die Kühltheke zu, um noch einen Joghurt zu kaufen. Mit Erstaunen erkennt er, dass jeder der Joghurtbecher anstelle des Markennamens den Namen einer Religion auf dem Etikett aufgedruckt hat.

Eugenio Villani ist Regisseur und Produzent in Turin. Er studierte an der Brera Academy, wo er sich für Videokunst, Animation und Kino interessierte. 2011 gründete er „Haselwurm Produzioni“, benannt nach seinem eigenen Kurzfilm „Haselwurm“. Seither drehte und produzierte er zahlreiche Kurzfilme.

 

Raffaele Palazzo, geboren 1982 in Turin, arbeitete zunächst als Erzieher und machte auch einen Abschluss in Erziehungswissenschaften. Seither arbeitet er im zeitgenössischen und klassischen Theater und in der Filmindustrie als Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und Co-Regisseur und unterhält zudem einen Filmblog.

7.

Moritz Boll

Null Komma Sieben

 

Regie: Moritz Boll

Buch: Moritz Boll

Kamera: Björn Kurtenbach

Schnitt: Moritz Boll

Ton: Eric Kirschstein

Produktion: Moritz Boll

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 03:00 min

 

Eine kleine Geburtstagsfeier. Zwei Mütter schenken sich ordentlich Sekt ein, ihre beiden Söhne feiern unbeobachtet im Kinderzimmer. Auch sie greifen dabei zur Flasche und der Alkohol fließt.

Moritz Boll, Jahrgang 1994, machte 2018 seinen Bachelor of Arts Multimedia Production in Kiel, und arbeitete bereits in den Bereichen Regie-Praktikant, Set Runner und Set Aufnahmeleitung. Er dreht bereits seit 2008 Kurz- und Spielfilme und schon sein erster Kurzfilm „Wong“ erhielt den STARK-Preis des Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins und sein Kurzfilm „Abgetaucht“ wurde unter anderem mit dem Jurypreis „Bester Kurzfilm“ beim Filmfest Schleswig-Holstein 2018 ausgezeichnet. Seit 2009 entstanden unter seiner Mitwirkung über 50 eigene Produktionen von Werbe- und Spielfilmen.

8.

Rüdiger Schnorr

Modern Times 4.0

 

Regie: Rüdiger Schnorr
Buch: Rüdiger Schnorr
Animation: Rüdiger Schnorr
Schnitt: Rüdiger Schnorr
Musik: Rüdiger Schnorr

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 12:45 min

 

Ein Industrieroboter am Fließband entwickelt nicht nur eine überraschende Intelligenz, er zeigt auch ganz natürliche Verhaltensweisen und macht damit alles richtig.

Rüdiger Schnorr, Jahrgang 1967, ist Diplom-Ingenieur und seit 1991 engagierter Hobbyfilmer im "Bund Deutscher Film-Autoren" (BDFA). Schon von früher Jugend an ist er begeistert vom "großen Kino" – Initialzündung war "Star Wars" – und dreht bald darauf kurze Spielfilme mit Spaß, Tricks und "Action" - von Familiengeschichten bis Science Fiction.

Er feiert diverse Erfolge bei Amateurfilm-Festivals im In- und Ausland, hauptsächlich auf Veranstaltungen des BDFA und angeschlossener Organisationen, bis zur UNICA (Union Internationale de Cinema Amateur). Sein Film „Narkotika“ lief 2015 im Programm der Rüsselsheimer Filmtage. Nach mehrjähriger "Schaffenspause" engagiert er sich nun wieder als Filmemacher.

Pause

Teil 2

9.

Felix Meinhardt

Generation YouTube

 

Regie: Felix Meinhardt

Buch: André Witt & Felix Meinhardt

Kamera: Felix Meinhardt

Schnitt: Magdalena Winhardt

Ton: Konrad Großkopf, Gregor Gielok & Armin Hierstetter

Produktion: Elias von Hoyer, Sammy Ihlenfeldt, Luca Nicklas, Felix Meinhardt

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 11:23 min

 

Elias, Sammy und Luca, drei junge Männer auf dem Weg ins Erwachsensein, gehören der YouTube-Generation an. Sie drehen und streamen Videos, doch schon bald gerät einer der Freunde in einen verhängnisvollen Strudel von Ehrgeiz, Übertreibung und der Lust nach Likes – mit fatalen Folgen.

Felix Meinhardt ist ein mehrfach ausgezeichneter Autor, Regisseur und Kameramann. Er produzierte Dokumentarfilme und Beiträge fürs Fernsehen, unter anderem drehte er die populäre 6 Teilige „Deutschland-Saga“ von Terra X (ZDF), in der die deutsche Geschichte aus neuer Perspektive erzählt wird. Für seine preisgekrönte Dokumentation „First Man – auf der Spur des ersten Menschen“ reiste er um den Globus auf der Suche nach dem Ursprung des modernen Menschen. Aktuell wurde er für seinen historischen Spielfilm mit der Drehbuchförderung der MFG Baden-Württemberg ausgezeichnet und arbeitet für renommierte deutsche Fernsehanstalten (u.a. ARD, ZDF, BR, ARTE).

10.

Marie-Amélie Steul

Handarbeit

 

Regie: Marie-Amélie Steul

Buch: Marie-Amélie Steul

Kamera: Jakob Seemann

Ton: Felix Seitz, Andreas Otto

Schnitt: Patricia Mestanza Niemi

Produktion: Marie-Amélie Steul, Patricia Mestanza Niemi

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 13:32 min

 

Ibrahim (genannt Abu Tallal), macht einen Knochenjob, den er zutiefst verachtet: Als Chefzensierer der Nationalen Zensurbehörde verhüllt er mit schwarzem Stift die Fotos allzu offenherzig abgebildeter Damen. Ganz anders sein fröhlicher Kollege Waleed (genannt Abu Abdallah): Er hätte sich keine schönere Beschäftigung aussuchen können. Als Waleed jedoch ein pikantes Foto entdeckt, das Ibrahim um Kopf und Kragen bringen könnte, wendet sich das Blatt. Waleed muss das Foto verschwinden lassen. Um jeden Preis.

Marie-Amélie Steul wird 1986 in Athen geboren und wächst auf in Griechenland, Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Nach einem Bachelor in Angewandten Fremdsprachen und Wirtschaft begann sie 2008 ihr Studium an der HFF München im Fach Produktion, wo sie 2012 mit Diplom abschloss. Bereits während ihres Studiums produzierte sie einige preisgekrönte Kurzfilme, allen voran ihr Abschlussfilm „Die letzte Grenze“, der es sogar auf die Longlist der Kurzfilmoscars  2014 schaffte. Seitdem arbeitet Marie-Amélie Steul als Regieassistentin bei Kino und TV. „Handarbeit“ ist ihr Regiedebüt.

11.

Lukas Wengorz

Unter Druck

 

Regie: Lukas Wengorz

Buch: Julian Schäfer

Animation: Niklas Wolff, Elisabeth Weinberger

Schnitt: Lukas Wengorz

Ton: Julian Berg

Musik: Patrick Kuhn-Botelho

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 07:23 min

 

Der erfolglose Künstler Georgie hat es nicht leicht auf seinen Ausstellungen - das Publikum ist nur schwer zufriedenzustellen. Als er eines Tages einen kreativ begabten Drucker findet, der seine Zeichnungen beim Scannen neu interpretiert, erfährt Georgies Karriere in der

Szene einen ungeahnten Höhenflug. Doch gerade als er sich an sein neues Ansehen gewöhnt hatte, spürt er den Konkurrenzdruck in der Branche.

Lukas Wengorz, geboren und aufgewachsen in Hamburg, hat bereits in jungen Jahren an Film-Workshops teilgenommen und unter Anderem einen Kurzfilmpreis gewonnen. Nach dem Abitur 2015 absolvierte er ein einjähriges Praktikum mit anschließender Anstellung bis

2018 bei dem Fotografen und Filmemacher Stefan Albrecht. Von 2016 - 2018 war er selbstständig in Hamburg tätig und produzierte in Eigenregie Musikvideos und Imagefilme.

Seit 2018 studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg im Bereich Montage/Schnitt.

12.

Sascha Zimmermann

Lilli

 

Regie: Sascha Zimmermann

Buch: Sascha Zimmermann, Tommy Draper

Kamera: Oliver Menebröcker

Schnitt: Sascha Zimmermann

Ton: Sylvester Rohwer

Produktion: Sascha Zimmermann

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 09:36 min

 

Lillis Unglück beginnt während eines One-Night-Stands, als der Mann, mit dem sie Sex hat, plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt. In Panik ruft sie ihre zwei besten Freundinnen, Anna und Maria, an und bittet sie um Hilfe. Sie treffen die Entscheidung: Die Leiche muss weg!

Sascha Zimmermann wurde 1977 in Bremerhaven geboren. Bevor es ihn zum Film zog, arbeitete er mehrere Jahre als Filmtheaterleiter, ehe dann ein Filmstudium in Hamburg folgte, das er 2006 abschloss. Zu seinen Schwerpunkten gehören Regie und Dramaturgie. Er erhielt mehrere internationale Filmpreise und sein Thriller „Die Box“ wurde 2014 von Amnesty International mit dem Sonderpreis für Menschrechte ausgezeichnet. Sascha Zimmermanns Filme wurden bislang auf über 250 Filmfestivals gezeigt.

13.

Simon Ostermann

KIDS FOR GUNS

 

Regie: Simon Ostermann

Buch: Simon Ostermann, Josefine Lindner, Sarah Wibbeler

Kamera: Valentin Selmke

Schnitt: Jannis Greff

Ton: Erik Petzold

Produktion: Elena Winterer

 

Deutschland 2018, 35mm, Farbe, 01:20 min        

 

Es gibt kein Mindestalter für Selbstverteidigung. Sie lieben Ihre Kinder? Kommen Sie zu uns, bevor es zu spät ist!

Geboren 1986 in Frankfurt am Main arbeitete Simon Ostermann nach einigen prägenden Erfahrungen zunächst am Theater und als Regieassistent und Aufnahmeleiter für Kino, Werbung und TV. Parallel dazu studiert er Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) und seit 2012 Regie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Freiberuflich arbeitet er zudem als Regisseur für Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme. Seine Filme laufen weltweit auf über 100 Festivals. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet und erhielten unter anderem den Max-Ophüls-Preis, den Studio Hamburg Nachwuchspreis oder erhielten das Prädikat „besonders wertvoll“.

14.

Nicole Heinrich

Ingrids Rache

 

Regie: Nicole Heinrich

Buch: Nicole Heinrich

Kamera: Nicole Heinrich

Schnitt: Nicole Heinrich

Ton: Nicole Heinrich

Produktion: Nicole Heinrich

 

Deutschland 2018, Mini DV, Farbe, 14:22 min

 

Oma Ingrid hat es nicht einfach. Ihr rüpelhafter Pfleger Martin holt sie nicht nur jeden Morgen brutal aus dem Bett, sondern isst auch noch ihr Mittagessen! Auch bei einem Spaziergang behandelt er sie mies und will sie einfach aussetzen. Da findet Ingrid einen alten Stärkungssaft.

Nicole Heinrich machte ihren Magister in Kriminologie/Germanistik. „Ingrids Rache“ ist nach „Edgy Translator“ ihr zweiter Kurzfilm.

15.

Veronica Solomon

3rd Date

 

Regie: Veronica Solomon

Buch: Veronica Solomon

Animation: Veronica Solomon

Ton: Markus Gembaczka

Produktion: Veronica Solomon

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 00:57 min

 

Frau Gazelle kocht Abendessen für ihren neuen Freund, Herrn Bär. Alles scheint perfekt für ein heißes Date. Dann aber...

Veronica Solomon kommt aus Rumänien und lebt seit mehr als 10 Jahren in Berlin. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums an der Filmuniversität Babelsberg 2017 hat sie erneut ihr Berufsleben als selbstständige Animatorin und Grafikerin aufgenommen. Zudem jongliert sie zwischen Mutterschaft und der Umsetzung eigener künstlerischer Projekte.

16.

Anna Ludwig

Morgen kommt kein Weihnachtsmann

 

Regie: Anna Ludwig

Buch: Anna Ludwig

Kamera: Alexander Marcus Müller

Schnitt: Anna Ludwig, Vitus Niedermayer, Klaus Köhler

Ton: Timm Plaster, Klaus Köhler

Produktion: Doris Wedemeier, Hochschule Macromedia

 

Deutschland 2018, Digital, Farbe, 15:04 min


Eine alleinerziehende Mutter ist untröstlich, weil sie den Weihnachtsmann für ihre Kinder dieses Jahr nicht bezahlen kann. Die Kinder bekommen nur mit, dass Mama weint, weil der Weihnachtsmann nicht kommt. Ganz klar: Mama glaubt noch an den Weihnachtsmann! Und den müssen nun eben sie für Mama finden…

Anna Ludwig hat als Kinderbuchautorin (unter anderem für dtv junior), Konzeptionerin in der Werbung und Lehrerin im Gymnasium gearbeitet, bevor sie ihr Studium an der Macromedia begonnen hat. „Morgen kommt kein Weihnachtsmann“ ist ihr dritter Film.

Auf Wiedersehen zu den
27. Rüsselsheimer Filmtagen

am 05. und 06. Juni 2020

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