Programm 2021

1.

Paul Weiss

Tapetenalarm!

 

Regie: Paul Weiss

Buch: Amir Soufi, Paul Weiss

Kamera: Paul Weiss

Schnitt: Paul Weiss

Ton: Hans-Christian Paul

Produktion: Paul Weiss

 

Deutschland 2020, Digital, Farbe, 03:00 min

 

Als Robert und seine Freundin Sandra in einen Streit geraten, stellt sie ihm ein Ultimatum: Wenn er nicht innerhalb von zwei Tagen das Kinderzimmer renoviert, macht sie schluss. Robert stellt sich beim Renovieren leider nicht sehr geschickt an.

Nach dem Abitur machte Paul Weiss zunächst einige Praktika, eher er an der Beuth Hochschule für Technik Audiovisuelle Medien Kameraarbeit studierte. Schon zu dieser Zeit entstanden diverse Kurzfilme. Von 2014 bis 2015 arbeitete er als Cutter und Kameramann im Youtube Netzwerk „Zuio TV“. Danach war er als selbständiger Videograph und Fotograf tätig, eher er sich 2016 zum Autor Film & TV ausbilden ließ. 2017 gründete er seine Produktionsfirma Weissfilm, um sich auf die Tätigkeit als Regisseur konzentrieren zu können. In den folgenden Jahren entstanden neben verschiedenen Videoproduktionen für Hotels, Tauchschulen und Tourismusunternehmen zahlreiche weitere Imagefilme, Kinowerbung und TV-Trailer, bei denen Paul Weiss Regie führte.

2.

Luis Sütter

Nicht zu Nah!

 

Regie: Luis Sütter

Buch: Luis Sütter, Pia Stummer

Kamera: Jacob Kohl

Schnitt: Luis Sütter, Eva-Maria Haimerl

Ton: Florian Schaller

Produktion: Nadja Sauer

 

Deutschland, Österreich 2021, Digital, Farbe, 16:35 min

 

Der ängstliche Christian trifft in den Bergen auf die sportliche Pauline, die sich auch noch mitten im Nirgendwo den Fuß verletzt. Christian muss ihr helfen, doch Corona macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

Luis Sütter, Jahrgang 1997, studiert seit 2018 Kino- und Fernsehfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Zuvor schloss er sein Studium in Filmwissenschaft und Audiovisuellem Publizieren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Bachelor of Arts ab. Er glaubt fest an die Realität des Traumhaften im Bild.

3.

Simon Schneider

Wenn wir schon mal hier sind

 

Regie: Simon Schneider

Buch: Henry Streberg, Simon Schneider

Kamera: Fabian Herzig

Ton: Tim Egner

Schnitt: Tim Egner

Produktion: Apostolos Sivridis, Simon Schneider

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 06:54 min

 

Anton betritt die mystische Kapelle und alles scheint für eine okkulte Orgie vorbereitet zu sein. Doch als dort nur noch eine unbekannte maskierte Frau wartet, wird ihm klar, dass heute wohl sonst niemand mehr kommen wird. Das hatte sich Anton nun wirklich anders vorgestellt, aber er denkt sich dann „Naja, wenn wir schon mal hier sind…“ – und das Scheitern beginnt.

Simon Schneider, Jahrgang 1996, wuchs in Erfurt auf und arbeitete nach dem Abitur in verschiedenen Studentenproduktionen als Regieassistent. Zudem nahm er am „Mitteldeutschen Filmnachwuchsprogramm TP2 Talentpool“ teil. Seit 2016 ist er Moderator, Redakteur und Autor beim Kinderkanal von ARD und ZDF und studiert seit 2017 Filmregie an der ifs internationale Filmschule Köln.

4.

Antonia Walther

Mann, Manfred!

 

Regie: Antonia Walther

Buch: Gesche Loft, Isabella Kröger, Antonia Walther

Kamera: Lukas Eylandt

Schnitt: Lisa Friedhofen

Produktion: Jana Kreissl, DFFB

 

Deutschland 2020, Digital, Farbe, 13:12 min

 

Manfred will eine glückliche Familie und nicht mehr ausgeschlossen sein. Dafür geht er über Leichen. Als er jedoch vor dem Teufel steht, zweifelt er daran, dass sich Glück erzwingen lässt.

Die Berliner Regisseurin Antonia Walther hat, inspiriert durch die Werke von Fassbinder, Schlingensief, Bergmann, Links und Tarantino, schon früh die Liebe zum Film entdeckt. In ihren eigenen Arbeiten zeigt sie häufig Gesellschaftsmodelle, in denen behauptet wird, die Dinge ließen sich nicht ändern. Nachdem sie in einigen Ländern Dreherfahrung sammeln konnte, verschlug es sie zunächst in die Modebranche. Danach arbeitete sie in den Bereichen Regieassistenz, Stoffentwicklung und im Kostümbild, ehe sie 2013 an der DFFB ihr Regiestudium aufnahm. Unter ihrer Regie entstanden seit 2014 zahlreiche Kurzfilme.

5.

Manuel Francescon

Aktenzeichen XY ungelöst

 

Regie: Manuel Francescon

Buch: Manuel Francescon / Michael Sommermeyer

Kamera: Michael Sommermeyer

Schnitt: Manuel Francescon / Michael Sommermeyer

Ton: Michael Sommermeyer

Produktion: Manuel Francescon / Michael Sommermeyer

 

Deutschland 2020, Digital, Farbe, 08:12 min

 

Die Kriminalität wächst, Polizei und Gerichte werden mit der Entwicklung kaum mehr fertig und immer mehr Straftaten bleiben unaufgeklärt. Die Filmleinwand zur Verbrechens-bekämpfung einzusetzen ist der Sinn der neuen Schmalfilmreihe Aktenzeichen XY ungelöst. Das Publikum - jeder einzelne - kann im Verlauf dieses Filmes dazu beitragen, dass die gezeigten Kriminalfälle nicht ungelöst bleiben.

Manuel Francescon ist Filmemacher, Sprecher, Schauspieler und Moderator. 1991 gründete er mit anderen die Trash-Comedy-Aktionsfilmgruppe „Freax“. Neben eigenen Produktionen entstanden Comedybeiträge für diverse Jugend- und Abendprogramme verschiedener Fernseh-sender. Einem breiteren Publikum wurde er bekannt durch seine Mitarbeit als Schauspieler in den Pro7 Comedy-Serien "Alles in Ordnung - mit dem Wahnsinn auf Streife" (2005/06) und „Gott sei Dank, dass Sie da sind!“ (2007) Derzeit arbeitet er auch als Dozent an der Akademie Deutsche POP in Frankfurt und lehrt professionelles Sprechen.

6.

Gottfried Mentor

BENZTOWN

 

Regie: Gottfried Mentor

Buch: Gottfried Mentor

Animation: Bettina Grünefeld

Ton: Christian Heck

Produktion: Thomas Meyer-Hermann

 

Deutschland 2020, Digital, Farbe, 04:45 min

 

Eine Stadt dreht durch. Stuttgart wehrt sich mit heftigen Aktionen gegen das Verkehrschaos. Mit weitreichenden Folgen. Andere Städte könnten nachziehen.

Gottfried Mentor wurde 1981 in Straßburg geboren, ist inzwischen aber wohnhaft in Deutschland. Seit 2004 war er freiberuflich im Film- und TV-Bereich tätig, ehe er 2012 sein Diplom an der Filmakademie Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten Regie, Animation, Konzeption machte. Unter seiner Regie entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Filme, Serien und Spots.

7.

Jannis Alexander Kiefer

Meeting

 

Regie: Jannis Alexander Kiefer

Buch: Jannis Alexander Kiefer

Bildgestaltung: Jannis Alexander Kiefer, Lara Roßwag

Kostümbild, Szenografie: Lara Roßwag

Filmmusik: Anna Kühlein

Produktion: Jannis Alexander Kiefer

 

Deutschland 2020, Digital, Farbe, 08:40 min

 

Drei Minuten vor dem Onlinemeeting: Der Einstiegs-Gag ist wohl überlegt, die Urinflasche in der Unterhose sitzt fest und die Internetverbindung ist Premium – was kann da schon schiefgehen?

Weil er nach eigener Aussage mit 15 Jahren kein Praktikum als Hubschrauberpilot machen konnte, entschied sich der in Berlin geborene Jannis Alexander Kiefer nach „schönen Umwegen“ 2016 an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Regie zu studieren. Seine Filme liefen unter anderem auf dem Warsaw Film Festival, Festival Max Ophüls Preis und den Hofer Filmtagen. Heute ist er einer Flugangst näher als einem Pilotenschein.

8.

David Preute

China

 

Regie: David Preute

Buch: Leon Hellmann, David Preute

Kamera: Thomas Spitschka

Schnitt: David Preute

Ton: Dominik Lange

Produktion: Max Traub, Fabian Carl

 

Deutschland 2019, Digital, Farbe, 01:08 min

 

In der chinesischen Parteizentrale sitzt der Parteivorsitzende mit seinen pflichtbewussten Generälen in einer Krisensitzung zusammen. Sie überlegen, wie man die USA überholen könnte.

David Preute wurde 1996 in Reutlingen geboren und begann 2015 sein Studium der Dokumentarfilm-Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seitdem war er an zahlreichen Produktionen in den Bereichen Spielfilm, Werbung, Musikvideo und Dokumentarfilm beteiligt. Im Jahr 2019 erhielt er ein Diplom in Regie von der University of Southern California in Los Angeles.

9.

Tiziano Lucchese

Flüchtling(e)

 

Regie: Tiziano Lucchese

Buch: Tiziano Lucchese

Kamera:Tiziano Lucchese

Ton: Teresa Lucchese

Schnitt: Tiziano Lucchese

Produktion: Tiziano Lucchese

 

Deutschland 2020, Digital, Farbe, 09:30 min

 

Es gibt unzählige Gründe, warum Menschen fliehen, wie etwa Hunger, Unterdrückung oder Krieg. Andis Bruder Harri jedoch ist auf der Flucht vor Realität, Veränderung und Auseinandersetzung und sucht Sicherheit in festen Ritualen. Andi dagegen möchte dem immer gleichen und tristen Alltag entfliehen. Da kommt ihm die Entdeckung, die er heute in ihrer Werkstatt macht, gerade recht. Er konfrontiert Harri mit seinen tiefsten Ängsten und provoziert ihn mit einem wahnwitzigen Plan.

Tiziano Lucchese, Jahrgang 1978, begann seine künstlerische Laufbahn 1996 als Komponist und Texter. Nach Zwischenstopps in den Bereichen Werbung und Verlagswesen schloss er sein Filmstudium ab und arbeitet seither als freier Autor und Regisseur von Werbespots, als Redakteur für Prime-Time Formate großer TV-Sender und als filmschaffender Künstler.

10.

Jannis Bierschenk

Der Schrank

 

Regie: Jannis Bierschenk

Buch: Jannis Bierschenk

Kamera: Jannis Bierschenk

Schnitt: Jannis Bierschenk, Florian Matzeit

Ton: Bene Nordenskjöld

Licht: Peter Bölcz

 

Deutschland 2020/2021, Digital, Farbe, 10:52 min

 

Ein Mann scheitert dabei, einen Schrank aufzubauen. Von dem Lärm genervt beschwert sich die Nachbarin und bietet ihre Hilfe an. Beim Aufbau entsteht eine Debatte über Kunst – und auf welche Art man sie konsumieren sollte.

Jannis Bierschenk, geboren 2000 in Vilsbiburg, arbeitete 2019 und 2020 im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes in Neuseeland als freiberuflicher Kameraassistent, Kameramann und Cutter, ehe er im Jahre 2020 für Resonate Ltd. als Kameraassistent und Kameramann tätig wurde. Seit 2021 macht er ein Praktikum bei einer Filmproduktion für Wissensschafts-, Dokumentar- und Imageformate.

Auf Wiedersehen zu den
29. Rüsselsheimer Filmtagen

im Juni 2022.

 

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